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Freuen sich über das Interesse am Infoabend (v.l.): Ina Krüger (Bundesverband GebäudeGrün), Bürgermeister Wolfgang Gebing, Charmaine Haswell (WTM Stadt Kleve), David Meurs (MV²), Benedikt Verheyen (MV²), Kristina Janßen (WTM). Foto: Stadt Kleve
1. Februar 2025 Von NN-Online · Kleve

Mehr Grün für die Innenstadt

Infoabend zum Fassaden- und Hofflächenprogramm der Stadt Kleve

KLEVE. Ina Krüger strahlt, wenn sie über die zahlreichen positiven Wirkungen einer Gebäudebegrünung spricht. Die Landschaftsarchitektin ist Referentin beim Bundesverband GebäudeGrün (BuGG) und präsentierte im Rahmen einer Infoveranstaltung zum Fassaden- und Hofflächenprogramm der Stadt Kleve die Vorteile und Möglichkeiten von Fassaden- und Dachbegrünungen in der Innenstadt. Auf Einladung der Stadt Kleve und der WTM waren mehr als 20 Immobilieneigentümer und Mieter in das AOK-Haus am Bahnhof gekommen. Dort hatten sie nicht nur die Gelegenheit, mehr über eine Begrünung ihrer Gebäude zu erfahren, sondern erhielten auch einen Einblick in die Förderbedingungen des Klever Fassaden- und Hofflächenprogramms.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Wolfgang Gebing stellte Ina Krüger in ihrem Vortrag eindrucksvoll dar, wie wichtig Gebäudebegrünung für den Klimaschutz, die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität und die städtische Biodiversität ist. Dabei präsentierte sie sowohl Beispiele erfolgreicher Projekte als auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung in Kleve. „Gebäudebegrünung ist eine wichtige Maßnahme, um Städte lebenswerter und widerstandsfähiger zu machen“, betonte die Referentin. Zu den positiven Wirkungen einer ganzheitlichen Gebäudebegrünung, den sogenannten Ökosystemleistungen, gehören unter anderem ein erhöhter Hochwasserschutz, eine Verbesserung des Mikroklimas und der Luftqualität sowie Optimierungen hinsichtlich Hitze-, Lärm- und Strahlenschutz. Ina Krüger verdeutlichte den Unterschied zwischen boden- und wandgebundenen Fassadenbegrünungen und machte hier u.a. auf den unterschiedlichen Pflegeaufwand aufmerksam. Auch den Beitrag einer intensiven oder extensiven Dachbegrünung zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung veranschaulichte sie. Zusätzlich erläuterte sie grundsätzliche Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes und verwies auf die zahlreichen Förderinstrumente, die es auf Bundes- und Landesebene gibt. Sie forderte die Teilnehmer der Veranstaltung auf, sich bei individuellen Fragen direkt über die Website des Verbandes zu melden (www.gebaeudegruen.info).

Im Anschluss an den Impulsvortrag von Ina Krüger präsentierten David Meurs und Benedikt Verheyen vom Architekturbüros MV2 die Förderbedingungen des Klever Fassaden- und Hofflächenprogramms. Die beiden Architekten bieten seit 2024 im Auftrag der Stadt Kleve eine kostenlose Modernisierungsberatung an. Sie erklärten, dass förderfähige Immobilien im fest definierten Fördergebiet liegen müssen und dass man erst nach Bewilligung der Gelder mit der Maßnahme starten darf. „Es werden bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten übernommen, maximal 12.500 Euro. Diese großzügige Förderung und die schlanke Beantragung machen das Fassaden- und Hofflächenprogramm sehr attraktiv“, erklärte Benedikt Verheyen. Die Erstberatung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Beantragung von Fördermitteln dar. Zuschüsse gibt es unter anderem für eine Dachsanierung, den Austausch von Fenstern, einen neuen Fassadenanstrich, die Reparatur von Begrenzungsmauern oder die Begrünung eines Hofbereichs. Die Förderung kann sowohl von Immobilieneigentümern als auch von Mietern beantragt werden. Wer Interesse an der Modernisierungsberatung hat, kann sich an die Stadt Kleve wenden (Telefon 02821/ 84268, hannah.janssen@kleve.de) oder direkt an MV QUADRAT (Telefon 02821/ 8995500, info@mv-quadr.at). Informationen zum Fassaden- und Hofflächenprogramm gibt es zudem unter www.kleve.de.

Freuen sich über das Interesse am Infoabend (v.l.): Ina Krüger (Bundesverband GebäudeGrün), Bürgermeister Wolfgang Gebing, Charmaine Haswell (WTM Stadt Kleve), David Meurs (MV²), Benedikt Verheyen (MV²), Kristina Janßen (WTM). Foto: Stadt Kleve

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