Lesung in Rees mit Mechtild Borrmann
Autorin liest aus „Lebensbande“ am 21. Januar
REES. Drei Frauen, drei Schicksale zwischen Erinnerung und Wahrheit – das ist der Roman „Lebensbande“ von Mechtild Borrmann, aus dem die Autorin selbst am Mittwoch, 21. Januar, ab 20 Uhr (Einlass ab 19.15 Uhr) in der Stadtbücherei Rees liest.
Darin geht es um die Geschichte dreier Frauen in den 1930 bis 1950er Jahren. Lene ist eine Bauerntochter aus Kranenburg, die als Haushaltshilfe nach Ratingen geschickt wird. Nora ist Krankenschwester in Bonn und erfährt unter der Hand vom Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten. Liselotte stammt aus Nürnberg und meldet sich freiwillig als Wehrmachtshelferin.
Die Fäden des Schicksals der drei Frauen verknüpfen sich. Sie erleben Diktatur, Krieg und Gewalt, aber auch Freundschaft. Mehr als dreißig Jahre später lebt eine der drei Frauen in Mecklenburg und erhält einen Brief, der alte Wunden aufreißt und alte Fragen neu stellt.
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich als Schriftstellerin einen Namen machte, war sie unter anderem als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Die Autorin ist mit zahlreichen renommierten Preisen, wie dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Ihre Romane „Trümmerkind“, „Grenzgänger“ und „Feldpost“ standen monatelang unter den Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste. Mit „Lebensbande“ ist ihr ein weiterer Bestseller gelungen. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
Restkarten für die Lesung in Rees gibt es im Vorverkauf für zwölf Euro (Abendkasse 14 Euro) in der Stadtbücherei, der Touristeninformation und unter www.stadt-rees.de/shop.