Klever Künstlerin Margot Berghaus präsentiert Landschaften im Petershuis
Ausstellung in Gennep zeigt romantische Interpretationen der Region zwischen Maas und Niers
KLEVE. Margot Berghaus aus Kleve stellt vom 1. November bis einschließlich 6. Dezember ihre Interpretation der „Jahreszeiten zwischen Maas und Niers“ im Museum het Petershuis, Gennep, aus.
Dass Margot Berghaus unter anderem von Barend Koekoek und Caspar David Friedrich inspiriert ist, ist unverkennbar. Dennoch verleiht sie den romantischen, manchmal verträumten Stimmungen der Landschaft zwischen Maas und Niederrhein ihre ganz eigene Note.
Viel Wasser durch Niers, Maas und Rhein, dazwischen die Wälder des Reichswaldes und Heideflächen unter einem endlosen Wolkenhimmel. Nicht nur die deutsche Romantik und die niederländischen Landschaftsmaler, sondern auch moderne Sichtweisen dienen als Inspiration. Das Ergebnis ist ein Fest der Farben, niemals langweilig und vor allem geprägt von großer Liebe zur Natur.
Diese Liebe zur Landschaft zwischen Rhein und Maas führte Margot Berghaus schließlich zurück in ihre Heimat Kleve. Sie verließ die Stadt, um unter anderem in New York, Mannheim und schließlich Hamburg zu leben und nach Abschluss ihres Studiums der Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte als Professorin zu arbeiten.
Neben ihrer wissenschaftlichen Karriere zog es sie zur Kunst, und sie hat schon immer gemalt und fotografiert. Anfangs waren es vor allem Porträts, mit denen sie in verschiedenen Ländern ausstellte. Zurück in Kleve war sie von der Schönheit der Region, in der sie aufgewachsen war, tief bewegt. So nahm sie Landschaften in ihr Œuvre auf. Die Ausstellung im Petershuis ist ihre erste Ausstellung in den Niederlanden.