"Musiker der Klangwelten-Band bei Live-Auftritt in Emmerich, aufgenommen von Sandra Heinzel"
21. Oktober 2026 Von NN-Online · Emmerich

„Klangwelten“: Musikalische Vielfalt in der Kulturscheune Emmerich

Ein außergewöhnliches Konzert mit Gitarren, Saxophon und exotischen Instrumenten erwartet die Besucher am Ensemble Schlösschen Borghees

EMMERICH. Wer in die vielfältige Welt musikalischer Klänge eintauchen möchte, um sich von Tonfarben unterschiedlicher Instrumente faszinieren zu lassen, ist am Samstag, 14. November, ab 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) bei den „Klangwelten“ in der Kulturscheune am Ensemble Schlösschen Borghees in Emmerich kommen.

Neben verschiedener Nuancen der akustischen und elektrischen Gitarre (gespielt von Ulrich Kerner) ertönen Klänge von Kontrabass und Keyboard (Rüdiger Gönnert) sowie des Saxophon (Adrian Schabbel). Das Spektrum reicht von Klassik, Folk und Jazz bis hin zu Pop. Einige Instrumentalstücke und Songs haben einen hohen Wiedererkennungswert, andere werden eher seltener zu Gehör gebracht, sind aber durch geänderte Arrangements auf neue Weise hörenswert.

Einen außergewöhnlichen Genuss verspricht der Auftritt von Stefan Kranz, der mit seiner Handpan und Fujara einzigartige sphärische Raumklänge zaubert. Begleitet wird er von Achim Theussen, der auf diversen Percussionsgeräten raffinierte rhythmische Fundamente legt. Sie machen Musik aus dem Moment heraus, vorwiegend für besondere Orte, gerne auch an „lost places“ wie dem Weseler Wasserturm oder ähnlichen Räumlichkeiten, die einen gewissen Eigenhall haben („schallende Gebäude“). Musik spielen sie nicht nach vorgegebenen oder vereinbarten Noten sondern nach Themen – und zwar offen, das heißt ohne vorher genau zu wissen, wohin die musikalische Reise geht.

Als besondere Überraschung erwartet die Besucher die Begegnung mit Mahdi Hosseini, der mit dem Spiel auf verschiedenen persischen Flöten das Tor zu einer anderen Musikkultur öffnet.

Abgerundet wird der Abend durch das Zusammenspielen der verschiedenen Musiker, wodurch sich die Klangwelten je aufs Neue vermischen und verbinden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, für die Musiker geht der Hut rum.

Die Musiker der „Klangwelten“ in Emmerich. Foto: Sandra Heinzel

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