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Ein Neubau der Kindertagestätte in Niedermörmter ist in Planung. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer
25. Februar 2026 Von NN-Online · Kalkar

Kindergarten-Ausbau: Dörfliche Strukturen in Kalkar werden gestärkt

Neubauten in Niedermörmter und Wissel – Kalkar bleibt bei drei Gruppen

KALKAR. 266 Kinder werden derzeit in Kalkar und den umliegenden Ortschaften in einem der fünf Kindergärten Kita-Verbundes Heilig Geist und St. Clemens betreut. Die Anmeldezahlen für das kommende Kita-Jahr zeigen, dass das Interesse an einem Platz in den Einrichtungen ungebrochen ist. Freuen können sich schon bald die Kinder in Niedermörmter: Wie die Pfarrei mitteilt, soll dort, geplant im Sommer des kommenden Jahres, ein Neubau mit Platz für drei Gruppen eröffnet werden.

„Im vergangenen Jahr war der Plan, das bestehende Gebäude, das auf zwei Gruppen ausgelegt ist, zu modernisieren und leicht umzubauen“, berichtet Kirchenvorstandsmitglied Bernd Janßen. Irgendwann wurde jedoch klar, dass diese Pläne weitaus teurer gewesen wären als ursprünglich geplant. „Wir mussten erkennen, dass das nicht umsetzbar war“, ergänzt Pfarrer Alois van Doornick, „aber wir sind den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden gegenüber verpflichtet. Daher haben wir uns entschieden, gemeinsam mit einem Investor einen neuen Kindergarten zu bauen, der allen modernen Standards entspricht, sowohl mit Blick auf die optimale Betreuung, aber auch hinsichtlich energetischer Aspekte.“

Ausgelegt sein wird die neue Kita, die im Neubaugebiet entlang der Rheinstraße errichtet wird, für drei Gruppen. „Kleine Kindertageseinrichtungen mit weniger Gruppen sind perspektivisch nicht auskömmlich zu finanzieren“ erläutert Marc Groenewald, Verwaltungsleiter der Zentralrendantur in Kleve. Gleiches gelte für einen geplanten Kita-Neubau in Wissel, der in den kommenden Jahren ansteht. Van Doornick: „Wir möchten die dörflichen Strukturen stärken und weiterhin für die Menschen vor Ort sein. Ich freue mich über das ungebrochen große Interesse an Betreuungsplätzen in unserem Kita-Verbund mit seiner kirchlichen Werteausrichtung.“ Während der Bauphase laufe der Betrieb in den bisherigen Gebäuden uneingeschränkt weiter.

Es sei jedoch schwer vorherzusagen, wie sich die Bevölkerungsstruktur in den kommenden Jahren verändern – und ob eher geburtenschwache Jahrgänge deutschlandweit für sinkenden Betreuungsbedarf sorgen. „Darauf müssten wir dann reagieren“, weiß Groenewald, „indem man etwa auf eine oder mehrere Gruppen in der Kita St. Nikolaus in der Kalkarer Innenstadt verzichtet.“

Das sei schon deshalb unproblematisch, weil es in Kalkar und Altkalkar zahlreiche Angebote gibt. „Falls es dazu irgendwann kommen würde, müssen sich weder die Mitarbeitenden noch die Eltern Sorgen machen. Die Arbeitsplätze im Verbund sind sicher und auch alle Kinder werden weiter betreut“, betont der Fachmann. „Derzeit stehen solche Maßnahmen nicht an und Eltern können weiterhin ihre Kinder in allen fünf Kitas unseres Verbundes anmelden“, stellt er klar.

Ein Neubau der Kindertagestätte in Niedermörmter ist in Planung. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Christian Breuer

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