Kalkar: Multisportanlagen am Schulzentrum sind eröffnet
Der „Sportcage“ und das „Dutch Panna“ sind nicht nur für die Schüler gedacht
KALKAR. Pünktlich vor den Sommerferien sind der „Sportcage“ und das „Dutch Panna“ am Schulzentrum in Kalkar fertiggeworden. Beides kann während der Schulzeit von Schülern des Städtisches Gymnasiums und der Städtischen Realschule Kalkar genutzt werden. Die neuen Sportanlagen stehen aber auch an Werktagen von 6 bis 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 22 Uhr der Allgemeinheit für sportliche Aktivitäten zur Verfügung.
Von den Schülern beider Schulen wurden sich solche neuen Freizeitmöglichkeiten schon lange gewünscht. Der „Multisportcage“, der sich auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums befindet, bietet auf 20 x 13 Metern vielfältige Spielmöglichkeiten für Volleyball, Fußball und Basketball. Der Boden besteht aus einem weichen EPDM-Material, das Stürze abfedert und die Verletzungsgefahr minimiert. Da der „Sportkäfig“ rundherum mit drei Meter hohen Fangzäunen eingezäunt ist, kann dort zudem kein Ball abhandenkommen. Über Türe in den Toren können Spieler jederzeit die Sportanlage betreten. Ob die Tore jeden Abend um 22 Uhr abgeschlossen werden, wird noch geschaut. Dank einer LED-Beleuchtung kann die Anlage auch in den dunkleren Monaten in den Abendstunden noch genutzt werden.
Auf dem Schulhof der Städtischen Realschule Kalkar entstand darüber hinaus ein 10 x 6 Meter großes „Dutch Panna“, das für schnellere Ballsportarten wie Soccer geeignet ist.
Bis etwa 16 Uhr (außerhalb der Ferien) haben die Schüler des Städtischen Gymnasiums und der Städtischen Realschule jeweils Vorrang bei der Benutzung beider Anlagen. Ansonsten könne aber jeder Freizeitsportler, der Lust habe, und vor allem sorgfältig mit den neuen Freizeitmöglichkeiten umgehe, diese auch nutzen. Ein Info-Schild erklärt dazu: „Haltet die Einrichtung sauber und entsorgt eure Abfälle.“ Laute Musik und offenes Feuer seien ebenso verboten wie Drogen. Auch Hunde dürfen nicht mit.
Die Maßnahme wurde mit Mitteln aus dem „Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums“ des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert. Die Investitionskosten beliefen sich auf knapp 300.000 Euro, wovon rund 150.000 Euro aus Fördermitteln abgedeckt werden konnten. Sabrina PetersVerwaltung, Politik und Schule freuen sich über das neue Freizeitangebot für Schüler und Freizeitsportler. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
Redakteurin in Xanten, Kalkar, Rheinberg und Alpen sowie Büderich und Ginderich