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NN-Foto: Michael Bühs
18. September 2024 · Emmerich

Integrationsrat Emmerich steht hinter Pfarrer Muziazia

„Kein Platz für Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit“

EMMERICH. Nach dem Bekanntwerden der rassistischen Anfeindungen gegen Pfarrer Dr. Égide Muziazia hat der Integrationsrat der Stadt Emmerich eine Stellungnahme abgegeben.

Demnach habe man „mit großer Bestürzung“ die wiederholten rassistischen Angriffe und Beleidigungen gegen Pfarrer Dr. Égide Muziazia zur Kenntnis genommen. „Seit einem Jahr wirkt Pfarrer Dr. Muziazia in unserer Gemeinde und hat sich in dieser Zeit mit großem Engagement für die Menschen vor Ort eingesetzt. Die Tatsache, dass er nun aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert und angegriffen wird, erfüllt uns mit tiefer Sorge und Empörung. Wir verurteilen diese Angriffe aufs Schärfste. Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit haben in unserer Stadt keinen Platz. Es ist beschämend, dass ein Geistlicher, der sich unermüdlich für den Zusammenhalt und das Wohl unserer Gemeinschaft einsetzt, zum Ziel solcher feigen und hasserfüllten Angriffe wird. Der Integrationsrat erklärt sich solidarisch mit Pfarrer Dr. Muziazia und fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen jede Form von Rassismus. Wir stehen geschlossen hinter ihm und allen, die Opfer von Diskriminierung und Rassismus werden. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, derartigen Vorfällen entgegenzutreten und ein friedliches, respektvolles Miteinander zu fördern. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger von Emmerich dazu auf, sich klar gegen jede Form von Diskriminierung zu positionieren und aktiv für Toleranz, Respekt und Vielfalt einzutreten. Es darf in unserer Stadt keinen Platz für Rassismus geben. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Emmerich eine Stadt bleibt, in der Menschen aller Kulturen, Religionen und Hautfarben in Frieden und gegenseitiger Achtung zusammenleben. Pfarrer Dr. Muziazia gilt unser tiefster Respekt und unsere volle Solidarität. Sein unermüdliches Engagement für unsere Gemeinde wird von uns allen geschätzt und verdient unseren Schutz. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass solche Angriffe nicht unbeantwortet bleiben und unsere Gemeinschaft stärker und geeinter daraus hervorgeht.“

NN-Foto: Michael Bühs

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