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2020 beantragte die Gilde einen Ausschließungsbeschluss für diese Parzelle und somit wurde die St. Eligius Gilde Kalkar Eigentümer. Foto: Gilde
20. Dezember 2024 Von NN-Online · Kalkar

Heiligenhäuschen in Kalkar

Nach mehr als 400 Jahren ist die St. Eligius Gilde jetzt Eigentümer

HANSELAER. Das Heiligenhäuschen mit Parzelle in Hanselaer wurde auf Antrag der St. Eligius Gilde 2024 in die Denkmalliste der Stadt Kalkar aufgenommen. Die Gilde hat sich nachweislich seit 1632 darum gekümmert. Als Eigentümer war aber eine unbekannte „Johann’e Bruderschaft“ eingetragen. Im Jahre 2020 beantragte die Gilde einen Ausschließungsbeschluss für diese Parzelle und somit wurde die St. Eligius Gilde Kalkar Eigentümer. Das Häuschen liegt/lag direkt an einem Entwässerungsgraben (Meerkampsgraben) mit Schleuse und Brückenbauwerk, der im Mittelalter das Hönnepeler Meer trockenlegte. Vor der Trockenlegung führte der Weg von Kalkar/Altkalkar nach Hönnepel/Rees über den Gortschen Hof (ehemlas Heisterkamp). Die Ausrichtung belegt, dass es schon vor dem Bau des Meerkampsgraben ein Häuschen gegeben hat, also schon im Mittelalter vorhanden war und es liegt nahe, dass es die Hanselaerer Bauernschaft errichtet hat, also schon vor der Stadtgründungs Kalkars 1230? Die ursprünglich romanische Hanselaerer Kirche wurde um 1170 erwähnt. 1883 ist das Heiligenhäuschen saniert worden. Es ist Johannes dem Täufer gewidmet. Die Denkmalschutzbegründung spiegelt auch die starke Bindung mit der St. Eligius Gilde (Gründungsbezug 1392) wider. Zu finden ist es im Hanselaer am Gabelkreuz Waysche Straße/Talacker.

2020 beantragte die Gilde einen Ausschließungsbeschluss für diese Parzelle und somit wurde die St. Eligius Gilde Kalkar Eigentümer. Foto: Gilde

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