Haltverbote für Windrad-Schwertransporte
Bau einer Windenergieanlage am Klärwerk Salmorth
GRIETHAUSEN. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) bauen am Klärwerk Salmorth eine Windenergieanlage, die das Klärwerk künftig direkt vor Ort mit grüner Energie versorgen soll. Nun beginnt die Anlieferung der einzelnen Komponenten. Für einen reibungslosen Ablauf der Lieferungen sind verschiedene verkehrliche Maßnahmen notwendig.
In den kommenden Tagen und Wochen werden die Bauteile der Windenergieanlage mithilfe mehrerer Schwertransporte zum Klärwerk geliefert. Die Fahrzeuge kommen von der A3-Anschlussstelle Rees, fahren über die Reeser Rheinbrücke und gelangen im weiteren Verlauf über den Oraniendeich nach Griethausen und schließlich bis zum Klärwerk auf Salmorth. Um den regulären Verkehr möglichst wenig zu stören, finden alle Transporte in den Abend- und Nachtstunden statt.
Entlang der Strecke müssen an verschiedenen Punkten Leitpfosten und Verkehrszeichen vorübergehend abgebaut oder auf mobile Standfüße versetzt werden. In Griethausen wurde bereits ein nächtliches Haltverbot an der Straße Postdeich (L 456) eingerichtet. Es gilt täglich von 20 bis 6 Uhr auf der gesamten Länge der Straße innerhalb der geschlossenen Ortschaft. Tagsüber stehen die Straßenränder wie gewohnt zum Parken zur Verfügung – vorausgesetzt, die Fahrzeuge werden rechtzeitig wieder entfernt. Umgehend nach Abschluss aller Schwertransporte werden die Haltverbote wieder aufgehoben.