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Vier aus dem Quintett „Grenzenlos“ (v.l.): Friedrich Hauschildt, Conny Leukers, Joachim Kersten und Ingrid Reimer. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
30. August 2024 · Heiner Frost · Kleve

Grenzenlos im Treppenhaus

Ein Quintett und seine Geschichten: Fünf Menschen und die Kunst.

KLEVE. Vielleicht werden die Werke von Conny Leukers, Friedrich Hauschildt, Ingrid Reimers, Joachim Kersten und Daniel Mayer nie in einem Museum zu sehen sein – fest steht indessen, dass die fünf am Sonntag einen großen Auftritt haben ...,

,,, dann nämlich wird im Treppenhaus an der Spyckstraße 29 in Kleve eine neue Ausstellung eröffnet, bei der es um die Kunst des Quintettes mit dem Namen „Grenzenlos“ geht. Da sind fünf Menschen, die sich über Papillon kennengelernt haben. Ihre Gemeinsamkeit: Kunst. Was da ab Sonntag im Treppenhaus zu sehen ist, sind höchst unterschiedliche Antworten auf die Frage, welchen „Zweck“ Kunst haben könnte. Die Gemeinsamkeit der Arbeiten: Erzählen. Da werden eigene Geschichten erzählt und die – quasi über den „Umweg des Porträts –auch die Geschichten anderer. Günther Grass ist ebenso auszumachen wie Amy Winehouse.

Alle Arbeiten, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sind erfüllt vom Wunsch nach Mitteilung – einem Wunsch, der mitunter so „prall“ hervortritt, das Bilder bis zum allerletzten Quadratmillimeter mit Erzählung voll sind. Ingrid Reimer beispielsweise beschreibt ihre Arbeiten wie folgt: „Es bereitet mir sehr viel Freude, mich mit Worten und Farben auszudrücken. [...] Die Kunst ist ein Ausdruck des Ichs. Ich schaffe mit meinen eigenen Gedanken etwas noch nie Dagewesenes.“

Es geht um also Einmaligkeiten – Einzigartigkeiten. Conny Leukers schreibt: „Meine Kunst bedeutet mir (beinahe) alles.“ Wieder geht es um eine Dringlichkeit – um die Unmöglichkeit, sich einem Sog zu entziehen. Da zeigen fünf Menschen etwas davon, dass Kunst zur lebensrettenden und -verschönernden Hauptneben- oder Nebenhauptsache werden kann.

Thomas Brokamp, Initiator der Treppenhausausstellungen: „Es ist faszinierend, dass alle, die hier ausstellen, ihre Arbeiten bis ins kleinste Detail beschreiben. Es stecken unfassbar viele Geschichten dahinter.“

„Grenzenlos“, denkt man Ende, ist ein gut gewählter Name.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. September um 11 Uhr. Zu sehen sind die Arbeiten der Gruppe „Grenzenlos“ danach bis zum 2. Oktober – jeweils donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr. Die Adresse: Thomas Brokamp, Spyckstraße 29, in Kleve.

Vier aus dem Quintett „Grenzenlos“ (v.l.): Friedrich Hauschildt, Conny Leukers, Joachim Kersten und Ingrid Reimer. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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