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Bürgermeister Stephan Luyven sowie Lena König und Corinna Joppien vom Innenstadtmanagement (v.l.). Foto: Katrin Düngel
18. Februar 2026 Von NN-Online · Goch

Goch: ISEK wird konkret

Innenstadtmanagement nimmt seine Arbeit auf

GOCH. Startschuss im Rathaus: Das Team des Innenstadtmanagements hat sein Büro bezogen und so beginnt nun der nächste wichtige Schritt in Richtung Umsetzung des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) – Lebendiges Goch am Blau-Grünen-Band“.

Ziel ist es, die im ISEK formulierten Maßnahmen und Entwicklungsziele in den kommenden Jahren strukturiert und im engen Austausch mit lokalen Akteuren umzusetzen.

Mit der Durchführung wurde das Dortmunder Büro „Stadt + Handel“ beauftragt. Das Team, bestehend aus Lena König und Corinna Joppien übernimmt künftig eine zentrale Rolle in der Innenstadtentwicklung: Es ist Anlaufstelle für Fragen rund um die Innenstadt, organisiert Beteiligungsformate und begleitet die Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Bürgermeister Stephan Luyven hat Lena König und Corinna Joppien in Goch willkommen geheißen. „Jetzt geht es wirklich ganz konkret los. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und vor allem auf die Ideen und Anregungen, die unsere Bürgerinnen und Bürger einbringen“, so der Bürgermeister. Das Büro des Innenstadtmanagements ist mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr sowie donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr zu offenen Sprechstunden im Rathaus, Raum E.11, oder per E-Mail an innenstadtmanagement@goch.de erreichbar. „Das Innenstadtmanagement versteht sich als verbindendes Element zwischen Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft. Wir möchten die im ISEK formulierten Ziele gemeinsam mit den Menschen vor Ort konkretisieren und Schritt für Schritt umsetzen“, sagt Lena König.

Zu Beginn steht für das Innenstadtmanagement vor allem eines im Mittelpunkt: zuhören und verstehen. Welche Themen bewegen Handel und Eigentümerschaft? Welche Erwartungen haben Bürger an ihre Innenstadt? Welche Zielgruppen müssen wie beteiligt werden? In den kommenden Monaten wird das Team gezielt Gespräche führen, bestehende Initiativen kennenlernen und Strukturen erfassen. Ziel ist es, Chancen und Herausforderungen klar zu benennen und gemeinsam Prioritäten zu definieren. Darüber hinaus stellt sich das Innenstadtmanagement gemeinsam mit Politik und Stadtgesellschaft zentralen Fragen. Wie soll und kann die Innenstadt von morgen aussehen? Welche Schritte muss Goch gehen, um zukunftsfähig, lebendig und attraktiv zu bleiben? Wie können Aufenthaltsqualität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität gleichermaßen gestärkt werden?

Corinna Joppien: „Eine lebendige Innenstadt entsteht im Dialog. Gerade wenn bauliche Veränderungen anstehen, ist transparente und frühzeitige Kommunikation entscheidend.“ Das ISEK bildet hierfür den strategischen Rahmen. Im Fokus stehen unter anderem die Aufwertung zentraler Plätze wie Marktplatz, Klosterplatz und Steintorplatz, die Qualifizierung öffentlicher Räume für Begegnung, Spiel und Aufenthalt, die stärkere Vernetzung von Grün- und Wasserbereichen im Sinne des „Blau-Grünen-Bandes“ sowie die Förderung von Handel, Gastronomie, Kultur und bürgerschaftlichem Engagement. Ziel ist eine nachhaltige und schrittweise Weiterentwicklung der Innenstadt mit klaren Prozessen und einer engen Einbindung der lokalen Akteurinnen und Akteure. Alle Informationen zum ISEK gibt es auf www.goch.de/isek.

Bürgermeister Stephan Luyven sowie Lena König und Corinna Joppien vom Innenstadtmanagement (v.l.). Foto: Katrin Düngel

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