Gefahrenzone Landstraße
WDR 5 Stadtgespräch aus der Klever Feuerwache
KLEVE. Ein schneller Blick aufs Handy, ein Glas Wein zu viel, jugendlicher Übermut – Entscheidungen mit oftmals dramatischen Folgen für Angehörige und Betroffene – sie verändern ihr ganzes Leben. Besonders auf den Landstraßen gibt es viele schwere Unfälle. „Nirgendwo in NRW ist die Gefahr größer, als im Kreis Kleve auf der Landstraße getötet zu werden“, sagt Achim Jaspers von der Polizei Kleve.
2022 und 2023 gab es hier landesweit die meisten tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen – eine traurige Bilanz. Woran das liegt, ist schwer zu sagen – sonst hätte man schnell reagiert. Auffällig: Im Kreis Kleve gibt es viele gerade und lange Straßen – das könnte zum Rasen animieren – aber auch das ist nur ein kleiner Teil der Ursache, sagt die Polizei. Die Gründe sind vielschichtig. Wie können tödliche und schwere Unfälle in Zukunft weitestgehend verhindert werden? Reichen die aktuellen Maßnahmen im Straßenverkehr aus? Braucht es gegebenenfalls sogar schärfere Regeln und Kontrollen? Wie müssen Landstraßen in Zukunft aussehen? Was muss sich verändern? Darüber diskutieren Ralph Erdenberger und Elif Urel am Donnerstag, 13. Juni, von 20.04 bis 21 Uhr mit einer Liveschalte aus der Hauptfeuerwache Kleve, Brabanterstraße 56. Gäste sind Achim Jaspers, Leiter Direktion Verkehr Polizei Kleve, Professor Dr. Roman Suthold, ADAC Nordrhein, Leiter Fachbereich „Verkehr und Umwelt“ und Thorsten Strohschän, Kleve, Vater eines Unfallopfers, aktiv in Präventivarbeit. Gäste, zum Zuhören oder auch Mitdiskutieren, sind willkommen. Einlass ist um 19.15 Uhr, der Eintritt ist frei.