Fund einer Weltkriegsbombe auf dem Klever Friedhof Merowingerstraße
10. Juni 2026 Von NN-Online · Kleve

Fund einer Weltkriegsbombe auf dem Klever Friedhof Merowingerstraße

Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet – Straßensperrungen ab 15 Uhr

KLEVE. Bei Landschaftsbauarbeiten auf dem städtischen Friedhof in Kleve wurde am heutigen Mittwochvormittag, 10. Juni, eine Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe auf dem Gelände des Friedhofs gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand soll die Weltkriegsbombe noch am heutigen Mittwoch entschärft werden. Die Evakuierungen sind nun gestartet und sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden. Ab 15 Uhr werden die Straßen am Sicherheitsbereich für den Straßenverkehr gesperrt. Die Marienschule liegt außerhalb des Evakuierungsradius. Grundsätzlich gilt, wie auch bereits bei vorherigen Entschärfungen, Folgendes:

Sicherheitsbereiche & Evakuierungen

Um die Sicherheit der Bevölkerung während der Entschärfungsarbeiten zu gewährleisten, wird eine Sperrzone mit einem Radius von 400 Metern um den Punkt des Fundes eingerichtet. Alle Personen, die innerhalb dieses Sicherheitsbereiches arbeiten oder wohnen, müssen ihre Häuser oder Betriebe kurzfristig verlassen. Notwendige Evakuierungen werden durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, von Rettungsdiensten und der städtischen Ordnungsbehörde durchgeführt und von Lautsprecherdurchsagen begleitet. Als Notunterkunft für evakuierte Personen dient die Mehrzweckhalle Materborn. Dort können sich alle Bürger, die von der Evakuierung betroffen sind, bei Bedarf ab sofort einfinden. Die Sicherheitsbereiche werden auch für den Straßenverkehr gesperrt. Entsprechende Sperrpunkte werden eingerichtet und mit Sperrposten besetzt. Hochauflösende Karten der Sicherheitsbereiche sowie der einzurichtenden Sperrpunkte für den Straßenverkehr werden zeitnah auf www.kleve.de/bombe zur Einsicht und zum Download bereitgestellt. Dort finden sich Karten des 400.-Meter-Sicherheits- und Evakuierungsbereiches.

Informationen

Stets aktuelle Informationen werden durch die Stadt Kleve in der Form von Livetickern auf der städtischen Internetseite (www.kleve.de/bombe) sowie den Kanälen der Stadt Kleve in den sozialen Medien (Facebook: @stadtkleve, Instagram: @stadt_kleve, Twitter: @stadtkleve) bereitgestellt. Außerdem wird per Lautsprecherdurchsagen der Freiwilligen Feuerwehr und Polizei, NINA-App und die lokalen Medien sowie Antenne Niederrhein informiert.

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