Erfolgreicher Abschluss des traditionellen Awo-Zeltlagers Elten
Rund 190 Kinder erlebten Abenteuer und Gemeinschaft dank 50 engagierter Ehrenamtlicher
ELTEN. Das traditionelle Awo-Zeltlager Elten ist erneut erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 190 Kinder und Jugendliche erlebten eine Woche voller Spaß, Gemeinschaft und kreativer Aktivitäten.
Das Zeltlager wird seit mehr als 50 Jahren ausschließlich durch ehrenamtliche Arbeit ermöglicht. Im diuesem Jahr zählte das Betreuerteam 50 Ehrenamtliche: „Ohne das großartige ehrenamtliche Engagement wäre eine solche Maßnahme gar nicht möglich. Eine Woche lang investieren unsere Ehrenamtlichen auf dem Eltener Berg viel Zeit, Energie und Herzblut, um den Kindern und Jugendlichen eine unvergessliche Zeltlagerwoche zu ermöglichen. Dafür gebührt allen die sich hier einbringen, unser ganz besonderer Dank. Ihr Engagement ist das Fundament unseres Zeltlagers und macht diese besondere Woche für die Kinder überhaupt erst möglich“, sagt Fabian Wehren, Vorsitzender der Awo Elten.
Bereits am 7. März fand ein Fortbildungstag des Betreuerteams statt, moderiert von Coachin Daisy Bley. Unter dem Leitthema „Gemeinsame Haltung – Kodex – Leitlinien“ stand die Weiterentwicklung von Werten, gemeinsamer Verantwortung und insbesondere der Kinderschutz im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, wie Verantwortung im Team sichtbar gelebt und das Zeltlager auch künftig als sicherer, wertschätzender und prägender Ort für Kinder und Jugendliche gestaltet werden kann.
Jedes Zeltlager steht unter einem besonderen Thema. Rund um diese Geschichte werden spielerisch verschiedene Aspekte der Awo-Werte vermittelt. Jeder Tag bietet abwechselnde Angebote, Bastelaktionen und Rätsel. Den krönenden Abschluss bildet am letzten Tag stets eine Theateraufführung, die die Geschichte zu Ende erzählt und auch für Eltern sowie Familienmitglieder zugänglich ist.
Die diesjährige Zeltlagerwoche stand ganz im Zeichen eines spannenden Abenteuers „Die Höhlen von Awolon“: „Vor 30 Jahren hat sich während des Zeltlagers jemand auf die Suche nach dem Goldenen Gewölbe gemacht. Die Person fand nie wieder heraus und verbringt seitdem ihr Leben dort in Dunkelheit. Bei der Suche hat sie persönliche Dinge hinterlassen – alte Kassetten mit Musik- und Sprachaufnahmen, Tagebuchseiten und viele Gegenstände aus den 90er Jahren, die die Kinder im Laufe der Woche finden konnten. Die Höhlen wurden angeblich von einem geheimen Orden, den Hütern von Awolon (Mönchen), angelegt, um einen besonderen Schatz zu verstecken. Das Untertage-Labyrinth wird von einer verschollenen Karte erschlossen, wobei der Eingang zum Tunnelsystem der Drususbrunnen sein soll. Die Hüter wollten, dass niemand die Höhlen mehr betritt, da sie verflucht seien. Man erzählt sich, es gäbe ein Goldenes Gewölbe tief unter dem Berg, das einen Schatz von unschätzbarem Wert beherberge. Eine besondere Rolle spielte dabei der alte Schlüsselschmied von AWOLON, der die Kinder während der Woche besuchte. Die verschiedenen Gruppen fanden unter anderem alte Schlüssel und eiserne Bruchstücke. Diese zehn Schlüssel wurden vom Schmied gesammelt und am Ende der Woche zu einem großen Schlüssel von AWOLON zusammengeschmolzen. Dieser große Ur-Schlüssel passte am letzten Tag, als der Höhlenausgang am Kriegerdenkmal auftauchte, ins Tor und befreite die längst für tot erklärte Person aus den Höhlen.“
Als bleibende Erinnerung erhält jeder Teilnehmende ein thematisch passendes Campshirt, das weit über die Lagerwoche hinaus für schöne Erinnerungen sorgt. Viele ehemalige Teilnehmende kehren später als Betreuer zurück, sodass die Awo-Zeltlager-Elten-Familie kontinuierlich wächst. Viele Eltern erinnern sich auch heute noch an fröhliche Kindheitstage im Awo-Zeltlager Elten.
Mit zunehmendem Wachstum und einer engagierten Ehrenamtlichen-Truppe blickt das Awo-Zeltlager Elten weiterhin positiv in die Zukunft und bleibt ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in der Region.