Emmerich: Mehr Sicherheit und spürbare Entlastung des Verkehrs
CDU Hüthum beantragt Kreisverkehre und „Park and Ride“-Parkplätze
HÜTHUM. Der CDU-Ortsverband Hüthum – Borghees – Klein-Netterden hat einen Antrag zur Einrichtung von Kreisverkehren an zentralen Knotenpunkten entlang der Bundesstraße 220 auf Emmericher Stadtgebiet zur Prüfung an die Verwaltung geleitet. Konkret geht es um folgende Brennpunkte: Kreuzung B220/‘s-Heerenberger Straße/Kapellenberger Weg/Hüthumer Straße sowie Kreuzung B220/‘s-Heerenberger Straße/Ostermayerstraße/Weseler Straße.
„An den beiden genannten Kreuzungen kommt es seit Jahren“, sagt Hüthums CDU-Chef Erik Arntzen, „immer wieder zu erheblichen Verkehrsproblemen. Der Grund: In unmittelbarer Nähe befinden sich jeweils stark frequentierte Tankstellen, die – gerade zu Stoßzeiten – regelmäßig zu Rückstaus, unübersichtlichen Situationen und riskanten Abbiegevorgängen führen.“
Die Verkehrsbelastung sei hoch, insbesondere durch Pendler- und Schwerlastverkehr sowie durch den grenzüberschreitenden Durchgangsverkehr. Für viele Verkehrsteilnehmende – ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – entstünden dadurch wiederkehrend gefährliche Situationen. „Aus Sicht des CDU-Ortsverbands ist es deshalb sinnvoll“, sagt Arntzen, „an diesen beiden Knotenpunkten Kreisverkehre zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen. Sie bieten nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss und können damit zur spürbaren Entlastung beitragen.“
Weiter hat die Hüthumer CDU die Prüfung zur Einrichtung von Park-and-Ride-Parkplätzen im Umfeld der Autobahnauffahrten in Elten, Emmerich sowie Emmerich-Ost beantragt. Als mögliche Vorbilder können bestehende Anlagen an den Autobahnanschlüssen in Goch, Hamminkeln und Wesel/Schermbeck herangezogen werden. „Im ländlich geprägten Raum wie Emmerich ist der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nur eingeschränkt verfügbar – insbesondere in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend. Zwar gibt es im Stadtgebiet Bushaltestellen, jedoch fehlen an den genannten Standorten direkte Anbindungen an den Schienenverkehr oder hochfrequente Buslinien.“ Die nächstgelegene Bahnverbindung – etwa am Emmericher Bahnhof – liegt für viele Pendler nicht fußläufig erreichbar. „Umso wichtiger ist es“, sagt Arntzen, „alternativ nutzbare Park-and-Ride-Angebote zu schaffen, die nicht nur klassische Umstiege auf Bus und Bahn ermöglichen, sondern auch als Treffpunkte für Fahrgemeinschaften dienen können. Gerade für Berufspendler, die täglich über die Autobahn in Richtung Ruhrgebiet oder in die Niederlande unterwegs sind, bieten solche Plätze einen echten Mehrwert.“