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Freuen sich auf „Emmerich live“ am 14. März: (v. l.) Thilo Kaal, Marcel Janßen, Corine Crefeld, Jan Rabeling und Sara Kreipe. Foto: WfG Emmerich
7. März 2026 · Michael Bühs · Emmerich

„Emmerich live“ zeigt die Vielfalt der Musikszene

Mehr als 20 Künstler und elf Locations am 14. März – neu: das „Comedy-Schiff“

EMMERICH. Nach der „jecken Zeit“ startet Emmerich nun in die neue Veranstaltungssaison. Auftakt dazu ist einmal mehr ein langjähriges Erfolgsformat: „Emmerich live“. Mehr als 20 Künstler treten am Samstag, 14. März, in elf Locations in der ganzen Innenstadt auf. „Es ist für jeden Geschmack etwas dabei“, verspricht Marcel Janßen von der WfG Emmerich, „von leisen Gitarrenklängen bis Heavy Metal. Und es gibt auch wieder Neuerungen.“

Zum fünften Mal tritt die WfG als Veranstalter auf, seit drei Jahren in Kooperation mit Mukie Events. „Wir sind sehr dankbar für dieses ehrenamtliche Engagement“, betont WfG-Geschäftsführerin Sara Kreipe. So übernimmt Mukie Events beispielsweise mit mehr als 40 Personen die Einlasskontrollen. Dabei hat sich am Konzept nichts verändert: Besucher kaufen ein Ticket. Beim ersten Eintritt wird die Karte dann gegen ein Einlassbändchen eingetauscht, mit dem sie Zutritt zu jeder der elf Eventlocations erhalten.

Chance für Musikszene in Emmerich

Standen in den Anfangszeiten von „Emmerich live“, als ein externe Veranstalter noch die Organisation übernahm, vielfach auch externe Bands auf den Bühnen der Emmericher Gastronomien, „ist der Großteil nun Emmericher Ursprungs, probt hier oder Mitglieder der Bands kommen von hier“, erläuter Janßen. „Es ist eine Riesenchance für unsere Musikszene und für sie eine wichtige Stütze.“ Kreipe ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir sie auf diese Weise fördern können.“

Die teilnehmenden Gastronomen sind mitunter seit vielen Jahren dabei, andere kehren nach einer Pause zurück. Erstmals unter neuer Leitung dabei sind das „Jay‘s 852“ und das „OJ20“. Zum zweiten Mal nach 2025 treten Künstler auch in der Aldegundiskirche auf – mit dem Unterschied, „dass wir dieses Jahr dort exklusiv beginnen“, sagt Janßen. Heißt: Wenn ab 18 Uhr „Different Voices“ mit dem Solokünstler „Überhaupt“ – dahinter verbirgt sich die gebürtige Emmericher Sander Bisselink – und Kantor Stefan Burs in der Kirche auftreten, gibt es nur dort Musik; erst ab 19 Uhr folgen dann die nächsten Locations. „Im vergangenen Jahr kam die Aldegundiskirche super an“, erzählt Kreipe, „mit den Chören, der Beleuchtung und der Stimmung war es etwas sehr Besonderes.“ Für Janßen ist es „ein anderes musikalisches Verweilen. Die Besucher hören aktiv zu.“

Seine Premiere feiert 2026 das „Comedy-Schiff“. Im vergangenen Jahr „hatten wir Hennes Bender als Comedy-Act in einer anderen Location eingebaut, das kam sehr gut an“, berichtet Janßen. Daher habe man dieses Segment nun ausgebaut und über Bruno Schmitz und das Kulturbüro Niederrhein drei „humorschaffende“ Künstler für Auftritte an Bord der „Stadt Rees“ gewinnen können: Comedy-Newcomer Hannes Höfer, dazu Vera Deckers und Hilla Heinen, bekannt nicht nur aus dem niederrheinischen Karneval.

Für Sara Kreipe und Marcel Janßen ist klar, dass sich eine Veranstaltung wie „Emmerich live“ nur gemeinsam mit den Gastronomen in der Innenstadt auf die Beine stellen lässt. „Für sie ist es ein großer Aufwand“, weiß Kreipe, „und wir freuen uns umso mehr, dass sie dabei sind.“ Für Janßen steht damit fest, „dass sie die Bedeutung dieser Veranstaltung verstehen und dass sie es wert ist, hier mitzumachen. Sie sehen eindeutig einen Mehrwert.“

Neuerungen gibt es schließlich auch im Line-up der Künstler von „Emmerich live“. Nach einer Pause geben „Four Dudes“ und „Gustimusic“ ihr Comeback. Eine besondere Premiere feiern „Stromkinder“: Für die beiden Ur-Emmericher Benjamin Wolter und Henning Janßen ist es ihr erster Live-Auftritt überhaupt.

Hervorzuheben ist laut Marcel Janßen auch der „Acoustic Spot“ im „OJ20“: Hier treten sechs Künstler abwechselnd auf – mal solo, mal als Duo oder auch als gesamte Band.“

Der Abschluss von „Emmerich live“ wird in diesem Jahr doppelt zelebriert: Ab 22 Uhr spielen zum einen „Green Carpet“ im Vereinsheim von Eintracht Emmerich. Zudem treten im PAN Kunstforum „Skip Direction“ und „Straight 28“ auf. Hier lautet das Motto: zwei Bands, eine Theke, keine Pausen! Und tatsächlich: „Sie geben dreieinhalb Stunden bis 1.30 Uhr Vollgas und spielen abwechselnd ohne Pause“, verrät Janßen.

Karten für „Emmerich live“ gibt es im Vorverkauf für 15 Euro (ermäßigt zehn Euro, Abendkasse 20 und 15 Euro) in der Tourist Info Emmerich, Rheinpromenade 11, und Elten, Lindenallee 31, in der Gaststätte „Zum Raben“ sowie unter www.wfg-emmerich.de.

Das Programm von „Emmerich live“ 2026

Eintracht Emmerich:
20 bis 2130 Uhr Sirjana, 22 bis 1.30 Uhr Green Carpet

Gaststätte Zum Raben:
1930 bis 0 Uhr Hot Rock Devils

Schiff „Germania“:
19 bis 19.30 Uhr Stromkinder, 20 bis 0 Uhr Tribal Voice

Ristorante La Taverna
20 bis 0 Uhr Die Filieri Brüder

Comedy-Schiff „Stadt Rees“:
1915 bis 19.45 Uhr Hannes Höfer, 20.15 bis 20.45 Uhr Vera Deckers, 21.15 bis 22.15 Uhr Hilla Heien

Aldegundiskirche:
18 bis 19 Uhr Different Voices, 19.10 bis 19.50 Uhr Stefan Burs, 20 bis 20.45 Uhr Überhaupt, 21.10 bis 22.10 Uhr A Sign of friendship

PAN Kunstforum:
22 bis 1.30 Uhr Skip Direction & Straight 28

OJ20:
19 bis 0 Uhr Acoustic Spot

Jay’s 852:
19 bis 21 Uhr Four Dudes, 21.30 bis 0 Uhr Call me Jaxn

Hof von Holland:
21 bis 0 Uhr Gustimusic

Restaurant Rheinblick:
19 bis 0 Uhr Klaus McKing

Freuen sich auf „Emmerich live“ am 14. März: (v. l.) Thilo Kaal, Marcel Janßen, Corine Crefeld, Jan Rabeling und Sara Kreipe. Foto: WfG Emmerich

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