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Besuch im Emmericher Krankenhaus: (v. l.) Dr. Günther Bergmann, Bischof Rolf Lohmann, Geschäftsführer Elmar H. Willebrand und Landrat Christoph Gerwers. Foto: privat
15. Juli 2025 Von NN-Online · Emmerich

Emmerich: Hoher Besuch im St.-Willibrord-Spital

Weihbischof und Landtagsabgeordneter informieren sich über Neuanfang

EMMERICH. Um sich ein aktuelles Bild der Neuausrichtung des St.-Willibrord-Spitals in Emmerich zu verschaffen, haben sich Dr. Günther Bergmann, Mitglied des NRW-Landtags, und Weihbischof Rolf Lohmann mit der Krankenhausgeschäftsführung und Landrat Christoph Gerwers getroffen.

Der Besuch war eine Gelegenheit, sowohl den Vertretern der weltlich-politischen als auch der kirchlichen Seite den Stand nach dem Neustart des St.-Willibrord-Spitals näherzubringen. In rund anderthalb Stunden präsentierte Elmar H. Willebrand, Geschäftsführer und Mitgesellschafter, die Liste bereits umgesetzter Maßnahmen sowie die zahlreichen noch anstehenden Vorhaben.

Bisher wurden innerhalb der vergangenen neun Monate mehr als 90 neue Mitarbeiter eingestellt. Dabei zählen fast zwei Dutzend zu Rückkehrern, die seit dem Neustart wieder an Bord sind. Die Geschäftsführung bewertet dies als Beweis, dass sich das Krankenhaus in Emmerich im Wettbewerb zunehmend behaupten kann. Auch wenn den Mitarbeitern im Rahmen der noch laufenden notwendigen Umstrukturierungen schon viel Wohlwollen und manchmal auch Langmut abverlangt werde, seien viele Prozesse bereits so umorganisiert, dass Abläufe spürbar verbessert, vereinfacht und verschlankt werden konnten, berichtete Willebrand. Erste bauliche Maßnahmen seien eingeleitet. Großprojekte, wie die OP-Sanierung, seien in Planung. Neue Dienstleister hätten ihre Tätigkeit aufgenommen, die Kommunikation sei durch eine veränderte Dialogkultur ebenso wie durch regelmäßige, institutionalisierte Bereichsleiterbesprechung verbessert worden.

Aktuell wird das Cafeteria-Konzept auf eine völlig neue Basis gestellt und soll unter Beteiligung der Mitarbeiter das bisherige Angebot deutlich verbessern. Weitere, vor allem technische Restrukturierungen, beispielsweise die Umstellung der gesamten IT-Landschaft, Buchhaltung oder Personalabteilung, erfordern laut Willebrand viel Kraft und Investitionen, laufen aber meist unbemerkt im Hintergrund ab. Es ist den Gesellschaftern Kreis Kleve und der AccuMeda Management ein wichtiges Anliegen, dass das Krankenhaus als zuverlässiger Partner in der Region erhalten bleibt und weiterhin die bestmögliche Versorgung bietet.

„Auch wenn bis zur erfolgreichen Gesamtsanierung noch viele Einzelprojekte umzusetzen sind und die Geschäftsführung letztendlich vor allem für die Zahlen verantwortlich ist, sind es am Ende allein die Patienten, die über unseren Erfolg abstimmen werden, indem sie uns das Wichtigste anvertrauen, was sie haben: ihre Angehörigen, ihre Gesundheit, ihr Leben“, erklärte Geschäftsführer Willebrand.

Als Vertreter des Mehrheitsgesellschafters ergänzt Landrat Gerwers: „Als Kreis sind wir froh, das St.-Willibrord-Spital weiterhin als wichtigen Bestandteil unserer Gesundheitsinfrastruktur zu haben. Vor einem Jahr haben wir uns dazu entschieden, die Verantwortung für das St.-Willibrord-Spital zu übernehmen. Heute kann ich feststellen, dass sich das Engagement für die Menschen des Kreis Kleves als richtig erwiesen hat.“

Weihbischof Rolf Lohmann betonte die besondere Bedeutung des Krankenhauses für die Menschen in der Region: „Das St.-Willibrord-Spital ist ein Ort der Hoffnung und Heilung. Die engagierten Mitarbeiter und die Leitung verdienen großen Respekt für ihren Einsatz in dieser herausfordernden Zeit.“

Auch Bergmann zeigte sich beeindruckt von der positiven Entwicklung: „Der persönliche Eindruck vor Ort bestätigt, dass das Krankenhaus auf einem guten Weg und dabei ein ermutigendes Beispiel partnerschaftlicher Krankenhaussanierung zwischen öffentlicher Hand und einem Privatunternehmen ist.“

Besuch im Emmericher Krankenhaus: (v. l.) Dr. Günther Bergmann, Bischof Rolf Lohmann, Geschäftsführer Elmar H. Willebrand und Landrat Christoph Gerwers. Foto: privat

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