Elten: Praktikable Lösungen statt Konfrontation mit Beek
Interessen- und Werbegemeinschaft Elten (IWE) zur Straßensperrung
ELTEN. Die Interessen- und Werbegemeinschaft Elten (IWE) nimmt Stellung zu den von der Gemeinde Montferland beschlossenen und bereits umgesetzten verkehrlichen Maßnahmen im Bereich Beek, die zu erheblichen Einschränkungen im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Elten und Beek führen.
Im Saal des Hotels Wanders fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Grenzschließung in Beek“ statt. Eingeladen hatte der CDU-Ortsverband Elten. Als Vertreter der Gemeinde Montferland nahmen Wethouderin Jeanette Derksen-Geuijen sowie der Verkehrsbeauftragte Joep Baltussen teil.
Die Veranstaltung stellte laut IWE einen „wichtigen und konstruktiven Auftakt für den weiteren Dialog“ dar. Mehr als 20 betroffene Unternehmen aus Elten waren an diesem Abend anwesend, um ihre Sorgen, Erfahrungen und die konkreten Auswirkungen der Straßensperrung zu schildern. Die große Beteiligung verdeutliche laut IWE, wie stark die örtliche Wirtschaft von den Maßnahmen betroffen sei.
In einem offenen Austausch wurden die Beweggründe der niederländischen Seite erläutert. Die Maßnahmen dienen nach Angaben der Gemeinde Montferland insbesondere der Verkehrsberuhigung und der Verbesserung der Lebensqualität in Beek. Gleichzeitig konnten die anwesenden Unternehmer deutlich machen, welche wirtschaftlichen Folgen die Einschränkungen für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe in Elten haben.
Der Vorsitzende der IWE, Rainer Elsmann, betonte bei der Veranstaltung: „Die wirtschaftlichen und persönlichen Verbindungen zwischen Elten und Beek sind über Jahrzehnte gewachsen. Eine dauerhafte Einschränkung des direkten Verkehrs trifft unsere Betriebe spürbar. Uns geht es nicht um Konfrontation, sondern um praktikable Lösungen, die beiden Seiten gerecht werden. Der heutige Abend war ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.“
Auch der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Elten, Horst Derksen, unterstrich die Bedeutung des Dialogs: „Die Grenzregion lebt vom Miteinander. Es ist uns wichtig, dass die Sorgen unserer Unternehmen und Bürger ernst genommen werden. Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit unseren niederländischen Nachbarn ist. Diesen Dialog werden wir konstruktiv weiterführen.“
Die IWE bewertet die Informationsveranstaltung ausdrücklich als guten Austausch und als wichtigen Anfang. Der direkte Dialog habe dazu beigetragen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Transparenz zu schaffen. Besonders hervorzuheben sei die konstruktive und enge Zusammenarbeit zwischen dem CDU-Ortsverband Elten und der Interessen- und Werbegemeinschaft Elten, die gemeinsam die Interessen der örtlichen Wirtschaft und der Bürgerschaft vertreten und den grenzüberschreitenden Dialog aktiv begleiten.
Die traditionell engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbindungen zwischen Elten und Beek seien für beide Seiten von großer Bedeutung. Ziel müsse es sein, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die sowohl den berechtigten Interessen der Anwohner in Beek als auch den wirtschaftlichen Belangen der Grenzregion gerecht werden.
Die IWE werde nach eigenen Angaben den begonnenen Dialog gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Elten fortsetzen und sich weiterhin aktiv für eine konstruktive, lösungsorientierte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen.