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Doppelausstellung mit Thomas Baumgärtel und Erwin Hapke
7. Mai 2026 Von NN-Online · Kevelaer

Doppelausstellung mit Thomas Baumgärtel und Erwin Hapke

Bananensprayer trifft auf Weltenfalter in der Wasserburg Haus te Gesselen

WETTEN. Die Wettener Wasserburg Haus te Gesselen, Kapellener Straße 4, präsentiert ab Samstag, 9. Mai, 17 Uhr, mit der Vernissage zur kommenden Ausstellung gleich zwei Künstler: Thomas Baumgärtel den Bananensprayer und Erwin Hapke den Weltenfalter.

Mit den Frühwerken Baumgärtels ist die Ausstellung Teil des Kunstprojektes „Freiheit für die Kunst“, das zum 40-jährigen Jubiläum des Künstlers an 40 verschiedenen Orten in NRW stattfindet. Der Rheinberger Künstler hat für jeden dieser Standorte die dort gezeigten Werke persönlich kuratiert. Es geht in die Anfänge seines Schaffens: Beginnend mit Ölmalereien aus Kindertagen, ersten Radierungen nach dem Abitur und hin zu experimentellen Arbeiten seiner Studienzeit. Landschaften, Stillleben, Druckgrafiken, Objekte und expressive Figuren.

Zwei Etagen weiter empor – unter dem historischen Dachstuhl von Haus te Gesselen – wird es wuselig. Erwin Hapkes gefaltete Tierwelt hat sich befreit und den Dachstuhl erobert. Überall wo man hinschaut lauern Käfer, Schaben, Falter und anderes Getier. 50 Jahre faltete Erwin Hapke nach, was die Evolution unserer Erde hervorgebracht hat. Schließlich war er promovierter Biologe und widmete sich in seiner Selbstisolation in seinem Haus in Fröndenberg ausschließlich dem Falten von Papier.

Zehn Jahre nach der Entdeckung des Werkes zeigt die Sammlung erste Auflösungserscheinungen. Papier ist vergänglich. Aufgrund dieser traurigen Wahrheit und in Ermangelung geeigneter Lagerstätten wird dies die letzte Ausstellung sein, bei der Besucher die facettenreiche Arbeit Hapkes noch einmal hautnah erleben dürfen.

Öffnungszeiten: samstags und sonntags, 9., 10., 16., 17., 23. und 24. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr; sonntags, 31. Mai, 7. und 14. Juni jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Der Parkplatz liegt vor dem Feldweg zur Wasserburg. Der Fußweg beträgt 400 Meter. Wichtiger Hinweis: Haus te Gesselen ist nicht barrierefrei begehbar. Die Ausstellung befindet sich im 2. und 3. Obergeschoss und ist nur über teils enge Holztreppen zu erreichen.

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