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Unter ihrem diesjährigen Motto „Liebe und Dating“ begeisterten die „Las Lobitas“. Foto: De Wölfkes
2. Februar 2026 Von NN-Online · Kleve

Casino Royal on den Alde Rhin

„De Wölfkes“ feierten die erste Prunksitzung im Vereinshaus Griethausen

GRIETHAUSEN. Ein Feuerwerksverbot wie in den Niederlanden? Das kommt für „De Wölfkes“ überhaupt nicht in Frage. So zündeten sage und schreibe 80 aktive Karnevalisten am Freitagabend ein rund fünfstündiges Programm, geballt mit Pyrotechnik und begeisterten die Zuschauer im ausverkauften Vereinshaus am Postdeich. Michael „Michi“ Daams und Ludger „Lutti“ Jansen führten auch diesmal mit viel Freude durch das Programm und hatten sich für ihre Ankündigungen etwas Besonderes ausgedacht.

Jeder Auftritt wurde mit einem Rätsel angesagt. Nachdem das Erste gelöst werden konnte, standen mit den „Töpperkes“ die Jüngsten im Verein auf der Bühne und verzauberten Groß und Klein mit ihrer Darbietung von Alice im Wunderland. Und ich kann Euch sagen, die Herzkönigin ist gar nicht so fies wie immer beschrieben. Ronja Erden bekam sogar den Vereinsorden für fünf Jahre Aktivendasein überreicht. Dabei waren Sami Pelzer, Ronja Herden, Dina Nellessen, Lynn Klein, Leonie Rieken, Leah Lynn Mason, Yara Jansen, Leni Bittner, Thea Peilen, Merle Holländers, Ella Thomas, Lotta Pielenz, Lilly Reich, Maila Mölders, Klaudia Balint, Louisa Schweres, Pauline Hunck, Frieda Zimmer, Nino Schmidt, Lianna Jansen und Ida Tuck. Ein großer Dank an die Trainerinnen Iris Merling, Ricarda Weusthoff-Eerden und Benita Hüskes.

In Griethausen beginnt eine neue Zeit. „Wo früher nur der Angler saß, gibt es bald einen Riesenspass“. Mom Zevens plant etwas Großes im Dorf. „Ein Casino in Griethausen“ soll es werden. Das Dorf steht Kopf! Ein jeder im Ort will ein Stückchen vom großen Kuchen abbekommen, berichtete Fiete Daams amüsant in seiner Bütt. Doch mit erhobenem Zeigefinger warnte er: „Was nützen all die Millionen. Zusammenhalt, Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe sind wichtiger als das schnöde Mammon. Wie recht er da doch hat!

Prinz „Tobi der Träumende“ gab sich ein Stelldichein auf der Bühne und er ließ alle Anwesenden an seinem Träumen teilnehmen. Nur ein Traum ist es dabei, dass die Stadt Kleve sich mehr für die benachteiligten Bürger einsetzt. Hoffentlich haben die zahlreich anwesenden Vertreter der Stadt auch zugehört. Den Prinzenorden gab es zudem für Holger Wamers, Maren Hübbers und Michael Daams. Tobi selbst bekam wie jeder Prinz einen geschnitzten Wolf, der gewiss einen Platz auf seinem Nachtschrank neben dem Porträt von Michi bekommen wird, wie er versprach.

Sie sind wieder da! Die „Teens“ waren einige Jahre von der Bühne verschwunden und starteten in einer neuen Formation gleich durch. Die verlorenen Jahre wurde mit einer „Reise durch die Zeit“ tänzerisch nachgeholt, nicht ohne den Saal nach der geforderten Zugabe zu verlassen. Gratulation an die Trainer Réka Look, Leon Verhoeven, Dana Kempkes und Fiona Koopmann.

Von der Bühne an den Stehtisch war es nur ein kleiner Schritt für Michael, aber ein großer Rückschritt in vergangene Zeiten. Ein Besuch auf dem Dachboden brachte eine Schatzkiste zu Tage, gespickt mit Erinnerungen an das Leben im „früher mal“. Wahrscheinlich sprach er den Zuschauern damit aus der Seele, denn nicht Wenige konnten sich ebenfalls an die Sprüche erinnern, die seinerzeit in einem Poesiealbum verewigt wurden. Große Erheiterung brachten auch die Erinnerungen an seinen alten Freund Werner, der nach einer Begegnung mit einer Kegelkugel seitdem rein äußerlich stark an „Lord Voldemort“ erinnert. Die Botschaft am Ende: „Lasst Euch nicht von dieser schnelllebigen Zeit verunsichern. Lenkt eure Gedanken auf alte Zeiten, denn sie bleiben im Herzen!“

Schlag auf Schlag ging es weiter mit einem Gardetanz der Geschwister Romy und Bela van Acken. Respekt, zumal die beiden mit einem weiteren Tanz auch bei den benachbarten Karnevalsfreunden in Kellen auf der Bühne stehen. Auf die Frage des Moderatoren, wo es denn schöner sei kam die Antwort: „Bei den Quakern“! Sehr zur Freude der zahlreichen grünen Freunde aus dem Nachbarort. Ihre verdiente Zugabe durften sie dennoch präsentieren.

Als Reinemach-Frauen debutierten Marie Poorten und Amira Hüskes zusammen auf der Bühne. Sie brachten so manchen Dreck zu Tage und sparten dabei nicht mit gegenseitig „unschönen“ Komplimenten: „Du bist heute gekleidet wie ein Kameltreiber!“ „Deshalb werde ich beim Ausmarsch auch hinter dir laufen!“

Ein Schunkel-Experiment vor der Pause drohte zu scheitern, da die Schilder mit dem Text des Griethausener Heimatliedes nach einem Missgeschick in der falschen Reihenfolge lagen. So ist das halt, wenn man in der Technik mit Praktikanten arbeitet!!! Am Ende erklang es aber doch noch: „Griethausen, ein Dörflein am Altrhein ….“

Puppe und ihre Truppe eröffneten den zweiten Teil des Abends mit einer Pokerrunde der etwas anderen Art. Gefolgt von einer weiteren Ausgabe aus der Rubrik „Interviews, die die Welt nicht braucht“. Was haben Kardinal Woelki und der bierverliebte Bischof vom Bierkönig gemeinsam? Sie sind beide nicht wegzukriegen! Und so durfte sich Rene Hübbers ein weiteres mal in seiner Rolle als Bischof, diesmal in Elvis Manier, so richtig austoben. Er stand wieder mal seinem kongenialen Partner Ludger Jansen Rede und Antwort und gemeinsam unterhielten sie das Publikum.

Unter ihrem diesjährigen Motto „Liebe und Dating“ begeisterten anschließend die „Las Lobitas“. Grandios, was sich die Trainerinnen Lisa Stoffels und Louisa Dückerhoff wieder haben einfallen lassen. Erneut zeigte sich, das Bühne beim Bau des Vereinshauses eindeutig zu klein geplant wurde. Schallender Applaus und eine verdiente Zugabe waren der Lohn der Trainingsarbeit.

Im letzten Wortbeitrag stand Laura Stoffels ihren Mann oder muss es heißen ihre Frau? Als „Die Frau vom Bau“ zu so später Stunde noch das Publikum in den Bann zu ziehen und das ganze frei Schnauze ohne Manuskript, zeigt schon von Klasse und großer Woman Power. Ich bin mir sicher: Wäre die Baufrau an der Errichtung des neuen KAG beteiligt gewesen, dann hätten die ersten Schüler heute schon dort ihr Abitur machen können!

Vor dem Finale versuchten sich „De Löschis“ als Ozeans 17 am großen Casino Raub. Die Trainerinnen Iris Merling, Reka Look, Franziska Ketelaer und Benita Hüskes haben sich wieder viele Details ausgedacht. Der Weg führte in die großen Spielcasinos in Las Vegas. Der große Gewinn sollte es sein, was zunächst auch gelang. Doch am Ende wurde alles verspielt. Was blieb war das Unterhemd - Papa hatte es gesagt. Zu den Verlierern gehören: Lennart Stoffels, Noah Wedig, Dennis Oldenburg, Holger Wamers, Jens Gollenia, Jürgen van Acken, Leon Verhoeven, Kai Brocks, Tim Brocks, Lars van Acken, Kai Verhoeven, Lothar Reintjes, Rene Hübbers, Ronnie Gretenkort, Sascha Merling, Tim Bossmann und Lukas Merling.

Zum Finale zogen alle Aktiven noch einmal ein und beendeten den Abend mit der Hymne „Wir sind Wölfkes“. Große Vorfreude herrscht schon jetzt auf die zweite Sitzung am kommenden Samstag. Wer gerne dabei sein möchte, der muss auf 2027 vertröstet werden – ausverkauft! So ganz verzichten muss man in dieser Session aber nicht auf die Griethausener Wölfkes. Mit einer rund 50-köpfigen Fußgruppe werden sie in diesem Jahr den Klever Rosenmontagszug bereichern. In diesem Sinne wünschen wir allen Klever Karnevalisten schöne Karnevalstage mit einem dreifachen: Griethausen - Helau, Klever Karneval - Helau, Wölfkfes – huuuuuuh!!

Rene Hübbers durfte sich ein weiteres mal in seiner Rolle als Bischof, diesmal in Elvis Manier, so richtig austoben. Foto: De Wölfkes

Rene Hübbers durfte sich ein weiteres mal in seiner Rolle als Bischof, diesmal in Elvis Manier, so richtig austoben. Foto: De Wölfkes

Vor dem Finale versuchten sich „De Löschis“ als Ozeans 17 am großen Casino Raub. Foto: De Wölfkes

Vor dem Finale versuchten sich „De Löschis“ als Ozeans 17 am großen Casino Raub. Foto: De Wölfkes

Ein jeder im Ort will ein Stückchen vom großen Kuchen abbekommen, berichtete Fiete Daams amüsant in seiner Bütt. Foto: De Wölfkes

Ein jeder im Ort will ein Stückchen vom großen Kuchen abbekommen, berichtete Fiete Daams amüsant in seiner Bütt. Foto: De Wölfkes

Unter ihrem diesjährigen Motto „Liebe und Dating“ begeisterten die „Las Lobitas“. Foto: De Wölfkes

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