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Bernhard Lensing stellt sein Buch „Ein Hof, mein Vater und der Krieg – Nationalsozialismus am Niederrhein“ in Hüthum vor. NN-Archivfoto: Gerhard Seybert
16. Februar 2026 Von NN-Online · Emmerich

Buchvorstellung im Pfarrzentrum Hüthum

Bernhard Lensing liest aus „Ein Hof, mein Vater und der Krieg – Nationalsozialismus am Niederrhein“

HÜTHUM. Alles beginnt mit einem Foto. Es zeigt den Vater von Bernhard Lensing, einen Landwirt aus Hüthum – in einer NS-Uniform. Zusammen mit einer dicken Mappe voller Unterlagen aus dem Familienarchiv aus der Zeit des Dritten Reichs wirft die Aufnahme von Gerhard Lensing beim Sohn zahlreiche Fragen auf, etwa: „Welche Rolle hat mein Vater damals gespielt – und warum? Weshalb hat er sich nicht gewehrt?“ Bernhard Lensing forscht weiter nach, will herausfinden, „was mein Vater damals gemacht hat“. Und er will aufschreiben, „was die Nazis mit den Bauern gemacht haben“. Nun, mit 77 Jahren, hat Lensing, der Mitglied im Emmericher Geschichtsverein ist, sein erstes Buch geschrieben: „Ein Hof, mein Vater und der Krieg – Nationalsozialismus am Niederrhein“. Die Pfarrei St. Vitus lädt am Montag, 9. März, um 19 Uhr ins Pfarrzentrum Koppelweg in Hüthum zu einer Lesung ein. Bernhard Lensing stellt einige Seiten aus seinem Buch „Ein Hof, mein Vater und der Krieg – Nationalsozialismus am Niederrhein“ (die NN berichteten) vor. „Ich werde nicht nur lesen, sondern auch Bilder zeigen und einiges aus der damaligen Zeit erzählen“, ergänzt Lensing. Anschließend stellt er sich der Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Bernhard Lensing stellt sein Buch „Ein Hof, mein Vater und der Krieg – Nationalsozialismus am Niederrhein“ in Hüthum vor. NN-Archivfoto: Gerhard Seybert

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