Besuch bei der Tafel Kalkar
Gemeinsam für ein starkes Ehrenamt
KALKAR. Die wichtige Arbeit der Tafel Kalkar stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Besuchs von Bürgermeisterin Alexandra Schacky, dem Landtagsabgeordneten Stephan Wolters und Wirtschaftsförderer Andre Brüggemann. Anlass für den persönlichen Austausch war unter anderem der Wechsel an der Spitze des Vereins: Mit Ralf Herfurth hat die Tafel Kalkar nach mehreren Jahren der Vakanz einen neuen Vorsitzenden. Im Gespräch berichteten Ralf Herfurth und die ehrenamtlich Engagierten über ihre tägliche Arbeit sowie über die aktuellen Herausforderungen von Bürokratie bis zur Personalnot, vor denen die Tafel steht. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen wertvollen Beitrag die Helfer für Menschen leisten, die auf Unterstützung angewiesen sind. Eine besondere Herausforderung ist die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Vor allem Nachwuchssorgen beschäftigen die Verantwortlichen. Viele Aufgaben werden von Menschen übernommen, die sich bereits seit Jahrzehnten mit großem Einsatz engagieren. Um die Arbeit der Tafel auch langfristig auf eine breite Basis zu stellen, braucht es deshalb weitere Unterstützer, insbesondere auch aus jüngeren Generationen. Die Arbeit der Tafel sei nicht nur eine konkrete Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen, sondern zugleich ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, so Bürgermeisterin Schacky.
Der gemeinsame Wunsch ist deshalb klar: Mehr Menschen für dieses wichtige Ehrenamt zu begeistern. Denn die Tafel lebt von denen, die bereit sind, Zeit zu schenken, Verantwortung zu übernehmen und füreinander da zu sein. Wer sich einige Stunden seiner Zeit nehmen und praktisch helfen möchte, kann bei der Tafel unmittelbar etwas bewirken. Gerade jüngere Menschen sind herzlich eingeladen, die Arbeit kennenzulernen und sich mit ihren Fähigkeiten und ihrer Zeit einzubringen. Eine besondere Einladung hatte Stephan Wolters für die ehrenamtlichen Helfer im Gepäck: Er lud das Team der Tafel Kalkar zu einem Besuch in den Landtag Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf ein. Dort sollen die Ehrenamtlichen die Gelegenheit erhalten, parlamentarische Arbeit kennenzulernen und Demokratie unmittelbar zu erleben.