Bauarbeiten an der Herzogbrücke beginnen
Kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegt im Erdreich verborgen
KLEVE. Die Kampfmittelsondierungen an der Herzogbrücke in der Klever Innenstadt haben ergeben, dass kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich verborgen liegt. Das hat der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf festgestellt. Somit ist die Fläche am Eingang der Klever Fußgängerzone zur weiteren Bebauung freigegeben.
Seit Mitte März wurde der Platz an der Herzogbrücke zunächst für die Kampfmittelsondierungen vorbereitet und anschließend eingehend auf verborgene Sprengkörper untersucht. Nachdem erste Detektionen keine eindeutigen Ergebnisse lieferten, musste die Sondierungsfläche nach Ostern kurzfristig für zusätzliche Messungen erweitert werden. Eine Vielzahl an Störkörpern und Leitungen im Erdreich hatte die Kampfmittelsuche erschwert.
Mit der Bestätigung der Kampfmittelfreiheit werden nun die freigelegten Sondierungsflächen wieder aufgefüllt und anschließend starten die eigentlichen Bauarbeiten zur Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Bis zum Frühjahr 2027 soll die Fläche umfassend modernisiert und begrünt sowie freundlicher gestaltet werden, damit sie an Aufenthaltsqualität gewinnt. Ein Wasserspiel bietet künftig Spielspaß und Abkühlung für Kinder.
Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve werden die nun beginnenden Arbeiten zu 70 Prozent aus Fördergeldern der Städtebauförderung von Land und Bund finanziert.