Kevelaer
10. Mai 2022„Für eine kurze Zeit konnten die Kids mal wieder lachen“
GELDERLAND. Eigentlich nie um ein offenes Wort verlegen, fällt es Mike Püllen schwer zu beschreiben, was er in der vergangenen Woche erlebt hat. Erneut ist der Straelener mit einigen Mitstreitern und rund 50 Tonnen Hilfsgütern nach Polen gefahren – diesmal nicht zu einem Flüchtlingslager an der Grenze zur Ukraine, sondern zu einem Waisenhaus bei Rawa Mazowiecka, etwa 100 Kilometer südwestlich der polnischen Hauptstadt Warschau. Dort sind mehr als 1.000 Kinder und rund 250 Familien untergebracht, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Den Besuch nennt er rückblickend „eines der schlimmsten Dinge, die ich je erlebt habe“.
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