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Goch

30. August 2025

Vom Messdiener zum Heiligen

GOCH (CDS). Drei große Jubiläen stehen in diesem Jahr bei der Reihe der Niers-Kendel-Hefte, der „Historischen Zeitschrift für Stadt Goch und Umgebung“ im Fokus: Bereits erschienen sind die Hefte zu „75 Jahre Reichswaldsiedlungen“ im Mai und „500 Jahre St. Eligius-Gilde Goch“ im Juni (die NN berichteten ausführlich). Die aktuelle Ausgabe, Nr. 76, beschäftigt sich mit einem großen Sohn der Weberstadt: dem Heiligen Arnold Janssen. Er gründete am 8. September 1875 im niederländischen Ort Steyl bei Venlo die „Gesellschaft des göttlichen Wortes“ – die Steyler Mission. Deren 150-jähriges Bestehen wird ab dem 1. September mit einer Festwoche unter dem Motto „Miteinander in der Welt“ in Goch gefeiert. Im vorliegenden Heft beleuchten die Autoren Dr. Barbara Janßen und Manfred Krause SVD die Kinder- und Jugendzeit von Arnold Janssen, der am 5. Oktober 2003 durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde. Elternhaus, Familie und Schulzeit sind die Themenblöcke, die die Zeit zwischen 1837 und 1855 umfassen. Denn das, so die Autoren, sei eine Zeit, über die der breiten Öffentlichkeit bisher eher weniger bekannt sei. Die väterliche Linie von Arnold Janssen lässt sich bis ins frühe 18. Jahrhundert in Goch zurückverfolgen, die Seite seiner Mutter bis in 17. Jahrhundert in Weeze. Das Geburtshaus von Arnold Janssen steht bekanntlich in der Frauenstraße 8 und ist heute ein Ort der Begegnung und des interkulturellen Dialogs. Arnold Janssen lebte dort bis zur Gründung des Ordens in Steyl. Als Kind besuchte er die Volksschule der Stadt, eingeschult wurde er vermutlich 1844/45. Früh wurde Arnold Janssen Messdiener und er gehörte später zu den ersten Internatsschülern, die am neu gegründeten Collegium Augustinianum Gaesdonck angenommen wurden. Aus einer tief religiösen Familie stammend, wurde diese Erziehung durch die Schule weitergeführt. Neben Fächern wie Theologie. Latein und Philospohie wurden auch Naturwissenschaften unterrichtet. Diese und auch Sprachen machten Arnold Janssen eher zu schaffen – die Tertia musste er deshalb wiederholen. Mathematik dagegen lag ihm und nach dem Abitur, das er 1855 ablegte, studierte er in Münster erst Mathematik, um später zur Theologie zu wechseln. An einen der berühmtesten Gaesdonck-Schüler erinnert heute ein ihm gewidmetes Bleiglas-Fenster im Kreuzgang. Als Gocher kam Arnold Janssen durch die Nachbarschaft zu Kevelaer schon früh mit Wallfahrten in Berührung; auch seine Familie pilgerte regelmäßig nach Kevelaer. Und erlebte, so die Autoren, die Selbstverständlichkeit für religiöse Feiern und Prozessionen. Ihm habe sich die Bedeutung von Bildung und Spiritualität für Kirche und Gesellschaft erschlossen. 1861 erhielt Arnold Janssen die Priesterweihe.

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Goch

28. August 2025

Vorbereitungslehrgang für die Fischerprüfung

GOCH. Angeln erfreut sich steigernder Beliebtheit als Freizeitbeschäftigung. Die Fischwaid in der freien Natur an idyllischen Gewässern erlebt einen spürbar steigenden Zuspruch. Auch entdecken immer mehr Menschen den selbst gefangenen Fisch als gesunde Nahrungsbereicherung.

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Goch

27. August 2025

Tempo 30 in der Gocher Innenstadt

GOCH. Auf der Bahnhofstraße, der Brückenstraße, auf Feld- und Wiesenstraße in diesem Karree, auf der Herzogenstraße ab der Einmündung Gärtnerweg sowie An der Post und auf der Kalkarer Straße zwischen Bahnhofstraße und Weberstraße gilt ab sofort Tempo 30. Auf der Steinstraße und der Mühlenstraße zwischen Markt und Adolf-Kolping-Straße galt dies bereits zuvor, damit ist nun nahezu der gesamte Innenstadtkern temporeduziert.

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Goch

27. August 2025

„AhIda“ legt im Foyer an: Förderverein St. Martinus Pfalzdorf schenkt Kita ein Spielschiff

PFALZDORF. Ein besonderes Highlight bereichert seit Kurzem den Alltag der Kinder im Katholischen Inklusiven Familienzentrum St. Martinus in Pfalzdorf: Ein großes, hölzernes Spielschiff hat im Foyer festgemacht – ermöglicht durch das Engagement des Fördervereins. Das liebevoll gestaltete Schiff lädt täglich zum Klettern, Verstecken, Balancieren oder zum kreativen Rollenspiel ein. Durch seine zentrale Lage im Innenbereich steht es den Kindern ganzjährig zur Verfügung und hat sich bereits als beliebter Treffpunkt im Kita-Alltag etabliert. Ein besonderes Highlight stellte die Namensfindung dar: Die Vorschulkinder der Einrichtung konnten eigene Vorschläge einreichen und gemeinsam abstimmen. Aus dieser kreativen Beteiligung heraus entstand der Name „AhIda“. Die feierliche Taufe des Spielschiffs fand im Rahmen der Verabschiedung der Vorschulkinder statt, die nach dem Sommer in die Schule wechseln. Mit einem bunten Konfettiregen wurde die „AhIda“ offiziell in den Kita-Alltag aufgenommen. Ein ganz herzlicher Dank geht an den Förderverein St. Martinus Pfalzdorf, der mit viel Einsatz und Herzblut dieses besondere Projekt möglich gemacht hat. Die „AhIda“ wird noch viele kleine Matrosen und Matrosinnen begleiten – auf fantasievollen Reisen mitten im Kita-Alltag.Foto: privat

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Goch

27. August 2025

Azubi-Börse in Goch war ein voller Erfolg

GOCH. Mehrere dutzend Jugendliche nutzten am Montag die Chance, sich im neuen Bürgerlokal von CDU und FDP in der Gocher Fußgängerzone direkt bei Unternehmen über Ausbildungsplätze, Praktika und FSJ-Angebote zu informieren. Die von den beiden Parteien organisierte Azubi-Börse für Kurzentschlossene erwies sich als voller Erfolg.

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