Bedburg-Hau

24. Januar 2025

Die Temperatur der Welt

BEDBURG-HAU. Damokles? Da war doch was. Richtig. Am Hof des Tyrannen Dionysos I. wurde der Höfling Damokles üppig bewirtet, aber: Über seinem Haupt hing ein Schwert – aufgehängt an einem Pferdehaar. Alles Glück ist flüchtig ...

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Bedburg-Hau

23. Januar 2025

Fahrzeug kollidiert mit Baum

BEDBURG-HAU. Am Mittwochabend kam es an der Gocher Landstraße (B9) zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Mann aus den Niederlanden befuhr in einem VW Golf, in welchem sich ein weiterer 21-jähriger Mann aus den Niederlanden befand, die Gocher Landstraße in Fahrtrichtung Kleve. Im Bereich der Antoniterstraße kam der Wagen, aus bislang ungeklärter Ursache, nach links von der Fahrbahn ab und kollidiert dort mit einem Baum. Durch die Wucht der Kollision wurde der Pkw zurück auf die Straße geschleudert und kam dort zum Stillstand. Mit dem Einsatzstichwort „PKW gegen Baum, auslaufende Betriebsstoffe“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau auf Nachforderung des Rettungsdienstes alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle sowie die Fahrzeuge.

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Bedburg-Hau

26. Januar 2025

„Frauenrollen in der Kunst“

MOYLAND. Am Sonntag, 2. Februar, um 14 Uhr führen Dr. Antje-Britt Mählmann, Künstlerische Direktorin Museum Schloss Moyland und Kuratorin, und Dr. Beate Kemfert, Vorstand und Kuratorin Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, durch die Ausstellung „Alice Springs. Retrospektive“. Bei der Führung beschäftigen sie sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Frauenrollen in der Kunst“. Unter dem Pseudonym Alice Springs begann June Newton (1923-2021) im Jahr 1970 ihre Fotografinnenkarriere, als sie bei einem Werbeshooting für ihren an Grippe erkrankten Ehemann Helmut Newton einspringen musste. Sie hinterließ ein beeindruckendes Werk, das sie zu einer der bedeutendsten Mode- und Porträtfotografinnen ihrer Zeit macht. Springs arbeitete wie ihr Mann maßgeblich in den Bereichen Mode, Werbung, Porträt und Akt. In der Serie Us and Them wird jedoch deutlich, wie unterschiedlich in Stimmung und Charaktermerkmalen Springs und Newton ein und dieselbe Person wahrgenommen und dargestellt haben. Kosten: sechs Euro, ermäßigt drei Euro, jeweils plus Museumseintritt.

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Bedburg-Hau

20. Januar 2025

Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft

BEDBURG-HAU. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Hasselt, Qualburg, Schneppenbaum wurde Dr. Erich van Wickeren für seine beeindruckende 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Auszeichnung wurde von der Gemeindeverbandsvorsitzenden Jule Linkner persönlich überreicht. In ihrer Laudatio würdigte Linkner das langjährige Engagement von Dr. van Wickeren und betonte dessen wertvollen Beitrag für die Partei. „ Wir danken Dr. Erich van Wickeren für seine Unterstützung und freuen uns, ihn weiterhin in unseren Reihen zu wissen“, so Jule Linkner. Die Mitgliederversammlung bot zudem Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zukünftige Projekte zu besprechen. Die Ehrung von Dr. van Wickeren war ein besonderer Höhepunkt des Abends und wurde von den anwesenden Mitgliedern mit großem Applaus gewürdigt.

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Bedburg-Hau

20. Januar 2025

Stolperschwelle glänzt wieder

BEDBURG-HAU. Im Juni 2024 verlegte der Künstler Gunter Demnig am Bahnhof Bedburg-Hau eine Stolperschwelle zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Von hier aus wurden zwischen 1940 und 1944 mehr als 2.500 Patienten der damaligen Rheinischen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau in andere Anstalten oder direkt in Tötungsanstalten wie Grafeneck oder Brandenburg/Havel transportiert und ermordet. Am 27. Januar wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Aus diesem Anlass haben Mitglieder des Fördervereins Bedburger Begegnungspark die Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht. Einer der Schwerpunkte der Arbeit vom Förderverein ist die Erinnerungskultur. Eine Arbeitsgruppe des Vereins beschäftigt sich mit der dunklen Geschichte des Kinikgeländes.Am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr lädt der Förderverein Bedburger Begegnungspark in die Bücherei St. Nicolai, Jan-Joest-Straße 12, Kalkar ein. Alle Interessierten werden dann von der Autorin Charlotte Giesbers-Reijngoudt und dem Fotofragen Alfred Derks durch das neu erschienene Buch „Die LVR-Klinik Bedburg-Hau in Geschichte(n) und Bildern“ geführt. Der Eintritt ist frei.

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Bedburg-Hau

20. Januar 2025

Eine Obstsorten-Arche Noah in Louisendorf

LOUISENDORF. Dieter Hans in Louisendorf kann sich noch gut daran erinnern, dass es vor Jahrzehnten traditionell eine große Obstwiese rund ums Haus gab und er bedauert: „Doch leider ist davon kein einziger Baum übriggeblieben.“ Aber irgendwann reifte bei Dieter und Eva Hans die Idee, auf der kleinen Wiese hinter ihrem Haus, einen neuen „Obstbongert“ anzulegen, um an die alte Tradition anzuknüpfen und der Natur etwas zurückzugeben. Mit fachkundiger und engagierter Unterstützung vom Verein Landschaftspflege im Kreis Kleve (LiKK) wurden die Vorsätze direkt in die Tat umgesetzt: Mit tatkräftiger Unterstützung der Pfadfinder aus Kalkar wurden 15 Obstbäume von seltenen Obstsorten gepflanzt. Im Rahmen der Pflanzung erklärten Peter Haartz und Hubert Lemken vom LiKK den Pfadfindern aus Kalkar viele interessante Dinge rund um die Streuobstwiese und worauf es bei der Pflanzung ankommt, um in den nächsten 100 Jahren einen schöne Obstwiese zu entwickeln. Haartz: „Bei den verwendeten Obstbäumen handelt es sich um sehr seltene Obstsorten. Ein herausragendes Beispiel ist die Kirsche „Amarelle Klatt“ – das ist eine absolute Rarität, von der es vermutlich weltweit nur noch einen einzigen uralten Baum in Louisendorf gibt. Im Rahmen einer großen Kirschkartierung in den Jahren 2023 und 2024 konnte der LiKK diese alte Sorte finden und nun durch Veredelung für künftige Generationen erhalten. So bleibt die Sorte unter anderem auch im Heimatdorf erhalten“. Nach drei Stunden Arbeit an der frischen Luft war das Werk vollbracht: Die fleißigen Pfadfinder aus Kalkar hatten 15 junge Obstbäume fertig gepflanzt, angebunden und mit einem Pflanzschnitt versehen. Zum Schluss erhielten die Bäume noch jeweils ein haltbares Sortenschild, damit die Namen der Obstsorten auch künftig nicht in Vergessenheit geraten. Anschließend freuten sich alle Helfer auf eine Erbsensuppe, die eine Freundin der Familie Hans vorbereitet hatte.

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