468.000 Euro vom Bund für Issum
Für den Ersatzneubau der Umkleidekabinen und Aufenthaltsräume am „Hexenland“
ISSUM. Der Bund fördert den Ersatzneubau der Umkleidekabinen und Aufenthaltsräume am Freibad „Hexenland“ in der Gemeinde Issum mit 468.000 Euro. Dies teilt der Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff (CDU) mit. Die Mittel stammen aus der ersten Tranche des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“.
Das bisherige Gebäude wurde in den 1960er Jahren errichtet. Eine Sanierung ist aufgrund erheblicher Mängel im Bestandsgebäude nicht mehr wirtschaftlich. Geplant ist nun also ein Ersatzneubau, bei dem der Umkleidebereich sowie der Sozialtrakt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu errichtet werden. Ziel ist es, die Attraktivität des Freibads langfristig zu sichern.
Die Gesamtinvestition beträgt 1.040.000 Euro, davon trägt die Gemeinde Issum 55 Prozent als Eigenanteil; der Bundesanteil liegt bei 45 Prozent. Der Projektzeitraum ist von September 2026 bis Ende 2027 vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen nach der Freibadsaison 2026 beginnen und so organisiert werden, dass die Freibadsaison 2027 uneingeschränkt stattfinden kann.
Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche wurden nun 333 Millionen Euro aus Bundesmitteln bewilligt.
Zu der Bewilligung der Fördermittel erklärt Rouenhoff: „Ich freue mich sehr, dass angesichts der unzähligen Förderanträge aus ganz Deutschland der Kreis Kleve beim Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten berücksichtigt werden konnte. Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, dass die Städte und Gemeinden im Kreis Kleve auch bei den weiteren Tranchen zum Zuge kommen. Denn wir haben viele förderwürdige Projekte im Kreisgebiet.“