Ressa lässt im Internet den „Rinkieker“ aufleben
Reeser Geschichtsverein bietet jede Woche das Neueste aus der Vergangenheit
REES. Mit der neuen Internetseite www.rinkieker.de lädt der Reeser Geschichtsverein Ressa zu einer Zeitreise durch die Lokalgeschichte der Jahre 1978 bis 1982 ein. Damals erschien die Reeser Wochenzeitung „Rinkieker“, herausgegeben von Werner Wins (1940-2023) und redaktionell geprägt durch Helmut Schomaker (1924-1989).
Beflügelt durch den Erfolg der Ausstellung „Helmut Schomaker und der Rinkieker“, die bis März mehr als 1.500 Besucher ins Koenraad-Bosman-Museum lockte, lässt der Geschichtsverein den „Rinkieker“ nun auch im Internet aufleben: www.rinkieker.de zeigt alle Plakate der Ausstellung sowie Videos von der Vernissage, veröffentlicht Bildergalerien mit Helmut Schomakers Pressefotos und informiert über Meilensteine des Anzeigenblattes und die Biografien der Macher.
Der Clou ist, dass ab dem 25. April vier Jahre lang, immer freitags ab 7 Uhr, eine historische „Rinkieker“-Ausgabe digital veröffentlicht wird. So lässt sich Woche für Woche in chronologischer Reihenfolge nachlesen, welche politischen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Themen genau 47 Jahre zuvor in Rees und den Ortsteilen die Schlagzeilen bestimmten.
Im April 1978 startete die erste von insgesamt 202 „Rinkieker“-Ausgaben mit einem Grußwort des damaligen Bürgermeisters Josef Tasch, stellte den amtierenden Stadtrat vor und berichtete unter anderem über die Vorbereitungen zur 750-Jahr-Feier.
Hinter dem ehrenamtlichen „Rinkieker“-Projekt stecken zwei Vorstandsmitglieder des Reeser Geschichtsvereins: Für die technische Umsetzung zeichnet Dirk Kleinwegen mit seiner Agentur concept!pro verantwortlich, die redaktionellen Beiträge stammen von Michael Scholten, der auch Kurator der Ausstellung war und in enger Abstimmung mit Ute und Michael Schomaker arbeitete, den Erben des Fotografen und Redakteurs Helmut Schomaker.