Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere InformationenCookies Auflistung
Die Gäste lauschtenden Vorträgen der einzelnen Akteure und genossen einen unterhaltsamen Nachmittag. Foto: privat
15. Dezember 2024 Von NN-Online · Goch

Zweites Mundart-Café lockt noch mehr Besucher an

Nachmittag voller „Döntjes än Pläsier“: VHV Kessel ist vom Zuspruch begeistert

KESSEL. Nachdem im vergangenen Jahr das erste Kesseler Mundart-Café großartig angenommen wurde, fand nun die zweite Auflage statt. Die Erwartungen der Organisatoren wurden wieder weit übertroffen. Der Saal bei „Godfather“ (ehemals Stoffelen) war fast ausverkauft.

Die Veranstaltung für Jung und Alt soll das einheimische Platt lebendig halten, Tradition und Brauchtum pflegen. Für viele Kessler bedeutet ihr Platt ein echtes Stück Heimat, Erinnerungen und auch ein Gemeinschaftsgefühl über Generationen hinweg.

Duett

Dass die zweite Veranstaltung im Dorfsaal des Restaurants „Godfather“ wieder einen solch großen Anklang finden würde, hat die Initiatoren positiv überrascht. Der Saal war mit rund 130 Gästen und zehn Akteuren gut gefüllt. Der VHV hatte wieder ein attraktives Programmpaket geschnürt. Der 1. Vorsitzende Bernd Thönnesen hieß die Gäste willkommen. Danach übergab er den Staffelstab an keinen anderen als den Ex-Prinzen Achim I. Verrieth aus Kessel, der das Publikum mit seinem Charme und vielen eigenen Döntjes souverän durch das Programm führte. Bei heißem Kaffee und leckerem Kuchen gaben gleich acht Größen der niederrheinischen Mundart ihr Können zum Besten.

Hans-Peter Kempkes hatte wieder viele Witze auf Lager und auch einige Geschichten. Das Publikum ging sofort mit und lachte herzhaft. Das Duett aus Jens Stockmans und Achim Verrieth brachte ein Zwiegespräch mit tollen Pointen. Wim Spans bservierte in seiner unnachahmlichen Art sein berühmtes Telefonat mit „Mut and Vat and den Hond“. Das Publikum tobte und lachte Tränen. Theo Kersten stimmte mit einer Weihnachtsgeschichte und seinen Erlebnissen beim Ski-Fahren humorvoll auf die anstehenden Feiertage ein. Georg Hermsen, der erstmals dabei war, hatte Döntjes von Franz Giesbers mitgebracht und tolle Witze, die er mit trockenem Humor vortrug. Georg Jansen brachte das Publikum immer wieder mit seiner in vielen Karnevals-Bütten erprobten Art zum Lachen. Für Lachtränen sorgte dann zum Abschluss noch einmal Hans-Peter Kempkes mit seiner Geschichte vom Hund, der auf den Namen Sex hört. Herrlich, das Publikum war auf dem Stimmungshöhepunkt angelangt. Ein Humor-Potpourri vom Feinsten sorgte dafür, dass die Besucher nach zweieinhalb Stunden köstlicher Unterhaltung mit einem Lächeln nach Hause gingen. Noch während der Veranstaltung durften sich die Organisatoren über Dank und Lob für den gelungenen Mundartnachmittag freuen.

Wiederholung

Diese waren selbst wieder so begeistert, dass sie anschließend gleich bei der Nachbesprechung an der Theke eine Wiederholung im nächsten Jahr planten. Voraussichtlich am 16. November 2025 soll es dann wieder heißen: „Vööl Pläsier“ beim 3. Mundart-Café in Kessel.

Die Gäste lauschtenden Vorträgen der einzelnen Akteure und genossen einen unterhaltsamen Nachmittag. Foto: privat

Prospekte
weitere Artikel