Zukunftsdialog Wirtschaft in Geldern
Unternehmen, Führungskräfte und wirtschaftlich Interessierte sind am 18. September zum Austausch eingeladen
GELDERN. Was zeichnet unseren Standort im Jahr 2035 aus? Was braucht es, damit die Region weiterhin stark bleibt und noch stärker wird? Und was können einzelne Akteure dazu beitragen? Diesen Fragen widmet sich der Zukunftsdialog Wirtschaft am Freitag, 18. September, im Forum der Realschule An der Fleuth in Geldern. Die Veranstaltung der Leader-Regionen „Lei.La“ und „Lemini“, in Kooperation mit der IHK und der Volksbank an der Niers, richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte sowie wirtschaftlich Interessierte aus dem Kreis Kleve und der Region. Einlass ist ab 14 Uhr, das Programm startet um 14.30 Uhr. „Die bisherigen Anmeldezahlen zeigen, dass das Thema einen Nerv trifft,“ freut sich Ute Neu, Geschäftsführerin der Leader-Region „Leistende Landschaft“ über die gute Resonanz. „Wir sind neugierig auf den Austausch und freuen uns auf einen spannenden Nachmittag.“
Impulse, Praxisbeispiele und ein Blick nach vorne
Das Programm ist dicht und ambitioniert: Der Nachmittag verbindet wissenschaftliche Perspektive mit gelebter Praxis aus der Region und gibt Raum, gemeinsam in die Zukunft zu denken. Prof. Dr. Andreas Engelen von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gibt den Einstieg mit seinem Impulsvortrag „Von der Vision zur Umsetzung: Mit Future-Back die Zukunft des Unternehmens gestalten“ – ein praktischer Strategieansatz für Unternehmen, der nicht von heute nach morgen, sondern vom Zielbild hin zu den heute notwendigen Handlungsschritten denkt.
Dann folgt die Praxis: Drei Unternehmen aus dem Kreis Kleve zeigen, wie Zukunftsorientierung in der Praxis aussieht: BAAK Sicherheitsschuhe gibt einen Impuls zu bewusster, strategischer Unternehmensentwicklung auch in Bezug auf Generationenwechsel und Nachfolge. Mera Petfood zeigt, dass ökologische Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit keine Gegensätze sind. DHG inspiriert dazu Nachhaltigkeit als ganzheitliche Unternehmensstrategie zu sehen.
Drei regionale Netzwerke – die Wirtschaftsjunioren, Agrobusiness Niederrhein und die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve – geben Einblick in ihre Arbeit und zeigen, welche konkreten Möglichkeiten regionale Vernetzung heute schon bietet. Friedhelm Lange von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach ergänzt mit Projektideen und Erfahrungen aus der Praxis.
Zukunftswerkstatt „Niederrhein 2035“
Den Abschluss des Nachmittags bildet die kompakte Zukunftswerkstatt „Niederrhein 2035“: Wie wünschen wir uns unsere Region in rund einem Jahrzehnt und was können wir heute dafür tun? Mit unkomplizierten Methoden werden Ideen und Visionen für ein Zukunftsbild der Region gesammelt.
Moderiert wird der gesamte Nachmittag von Antonia Cox, Gründerin und Kommunikationsfachfrau vom Niederrhein. Gemeinsam mit Regionalmanagerin Anne van Rennings war sie bereits kurz vor den Sommerferien für einen Workshop in der Realschule An der Fleuth. „Wir wollten die Gedanken der jungen Generation einfangen, um diese in den Zukunftsdialog einzubringen,“ erklärt Cox. „Die jungen Menschen freuen sich auf ihre Zukunft in der Region und schätzen die ländliche Umgebung und die Natur. Gesellschaftlicher Zusammenhalt, wertschätzendes Arbeitsumfeld, bezahlbarer Wohnraum und E-Mobilität sind wichtige Themen für sie. Es war ein sehr inspirierender Austausch. Die Jugendlichen haben vorgelegt, jetzt sind die Erwachsenen dran! Ich freue mich auf den Nachmittag.“
Kostenlose Anmeldung (bis 10. September): www.leaderleila. de/zukunftsdialog