Zertifizierung als Regionales Traumazentrum
Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie des St.-Clemens-Hospitals Geldern
GELDERN. Schwerverletzte Patienten erfahren in der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie des St.-Clemens-Hospitals Geldern eine besonders hohe Qualität in der Behandlung. Dies bescheinigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dem Gelderner Krankenhaus mit der jetzt erfolgten Zertifizierung als Regionales Traumazentrum.
„Wir freuen uns sehr über diese Hochstufung der Zertifizierung und ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer guten Zusammenarbeit und ihrer fachlichen Expertise hierzu beigetragen haben“, so Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Oec. med. Alexander Joist, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie des St.-Clemens-Hospitals Geldern.
Bereits 2010 wurde die Klinik zunächst als Lokales Traumazentrum erstzertifiziert. Alle drei Jahre erfolgte seither eine Re-Zertifizierung. Im Rahmen der bereits fünften Re-Auditierung erfüllte das Traumazentrum des St.-Clemens-Hospitals Geldern nun auch alle Anforderungen für eine Hochstufung als Regionales Traumazentrum. Erforderlich hierfür sind speziell strukturierte und routinierte Abläufe in der Traumaversorgung in Zusammenarbeit der Klinik mit den verschiedenen Fachabteilungen, wie der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und der Zentralen Notaufnahme (ZNA). Zudem wurde durch Schulungen und Weiterbildungen das ärztliche Fachwissen aller Beteiligten so erweitert, dass die Patientenversorgung noch spezialisierter und erfolgreicher verlaufen kann. Auch eine gute Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern und eine technisch gute Ausstattung sind im Rahmen der klar definierten Prozesse eines Regionalen Traumazentrums erforderlich. Festgelegt werden diese von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) in dem Konzept TraumaNetzwerk DGU, das zur Förderung von Qualität und Sicherheit in der Traumaversorgung beiträgt.
Das Traumazentrum in der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie ist seit seiner Erstzertifizierung im Traumanetzwerk des Ruhrgebiets organisiert. Diese regionalen Netzwerke stellen flächendeckend die bestmögliche Versorgung verletzter Patientinnen und Patienten sicher. Traumazentren arbeiten streng nach weltweit erprobten Leitlinien und werden regelmäßig von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) geprüft. Das St.-Clemens-Hospital hat damit die zweithöchste Stufe der Zertifizierung in der Traumaversorgung erreicht – nach Universitäts-Kliniken und vergleichbaren Kliniken.
Das Team, das erfolgreich an der Höherstufung der Zertifizierung zum Regionalen Traumazentrum mitgewirkte (v. l.): Lukas Matyschik, Leiter des Qualitätsmanagements, die Oberärzte Dr. med. Philipp Kunze und Niels Schönborn der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie, Dr. med. Ludger Dohmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Michaela Brouwers, stellvertretende Pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA), PD Dr. med. Dipl.-Oec. med. Alexander Joist, Chefarzt, Marcel Bender, Facharzt, Hans-Jörg Tromp, Oberarzt, und Rachid Bou Diab, Assistenzarzt, der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Sport- und Handchirurgie sowie Ludger Broeckmann, Kaufmännischer Direktor des St.-Clemens-Hospitals Geldern. Foto: St.-Clemens-Hospital