„Zerstörung und Leid dauern an“
Solidaritätskundgebung für die Ukraine am Montag, 24. Februar, auf dem Gelderner Marktplatz
GELDERN. Anlässlich des dritten Jahrestags der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine findet am Montag, 24. Februar, um 18 Uhr auf dem Gelderner Marktplatz eine Solidaritätskundgebung statt. Organisiert wird die Kundgebung vom Verein „Städtefreundschaft Geldern-Wosnessensk“, der dazu aufruft, ein klares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und der Partnerstadt Wosnessensk zu setzen. Der Vorsitzende des Vereins, Roman Straub, betont: „Drei Jahre nach Beginn dieser brutalen Invasion ist es wichtiger denn je, die Menschen in der Ukraine nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, denn die Zerstörung und das Leid dauern unvermindert an. In Geldern haben viele Bürgerinnen und Bürger von Beginn an Solidarität gezeigt, Schutz geboten, gespendet und sich engagiert. Wir sind dankbar für dieses anhaltende Engagement und laden alle ein, weiterhin ein sichtbares Zeichen gegen diesen Krieg zu setzen.“
Die Kundgebung bietet Vertretern von Parteien, Vereinen und Organisationen erneut eine Plattform, um ihre Unterstützung für die Ukraine öffentlich zu bekunden. Neben Redebeiträgen sind auch musikalische und künstlerische Beiträge vorgesehen. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, mit Flaggen, Plakaten und Bannern ihre Solidarität auszudrücken. „Die täglichen Angriffe auf zivile Infrastruktur, das unermessliche Leid der ukrainischen Bevölkerung und die systematischen Kriegsverbrechen Russlands dürfen in der von Polarisierung und Desinformation geprägten Diskussion nicht vergessen werden. Wir fordern den vollständigen Rückzug der russischen Streitkräfte auf die Grenzen von 2014, ein Ende der gezielten Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung und die sofortige Freilassung der im Zuge der Invasion rund 20.000 verschleppten ukrainischen Kinder“, so Straub weiter. „Diese Kundgebung ist auch ein Ausdruck unserer gemeinsamen europäischen Werte, die wir mit den Ukrainerinnen und Ukrainern teilen. Freiheit, Demokratie und Menschenrechte dürfen niemals aufgegeben werden. Die Ukraine kämpft nicht nur für ihre eigene staatliche Existenz und den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Grundwerte einer freien Gesellschaft“, fügt Straub hinzu.