Wohnraum gesucht
SkF hilft Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
KEVELAER. Im Übergangswohnhaus #hopes im Südkreis Kleve bietet der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Kreis Kleve fünf Wohnungen und einen Notschlafplatz an und hält damit Wohnraum bereit für Frauen und ihre Kinder mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, die wohnungslos sind und/oder sich in gewaltgeprägten Lebensverhältnissen befinden.
Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der künftigen Wohn- und Lebenssituation durch die Umsetzung der Lernziele Wohnfähigkeit und Wege aus der Gewaltspirale. Im Übergangswohnhaus wird das Gesamtbild der Betroffenen in den Blick genommen. Es geht darum, effektive Hilfe zu leisten und zu organisieren mit dem Ziel, die Lebenssituation der Frau und, wenn sie Kinder hat, auch deren Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Hier wird der Zielgruppe eine selbstständige Lebensführung unter weitgehend normalen Wohnverhältnissen ermöglicht. Zusätzlich erhalten die Frauen das Angebot flankierender ambulanter Hilfen des SkF (FrauenFachberatungsstelle, Ambulant Betreutes Wohnen für Frauen, Kunsttherapeutische Angebote) direkt vor Ort.
Im Fokus stehen die langfristige Verbesserung und Stabilisierung der Situation für die Betroffenen. Letztendlich profitieren aber auch Wohnungs-, Sozial-, und Jugendämter und insbesondere Ordnungsämter und Obdachlosenunterkünfte sowie weitere Hilfeanbieter von dieser neu strukturierten Form der Hilfe für die angesprochene Klientel.
Wohnungen gesucht
Für Frauen, die so stabilisiert und selbständig sind, dass sie das Übergangswohnen nicht mehr brauchen, sucht der SkF regelmäßig Wohnungen – auch in Kevelaer.
Wer eine Wohnung im Südkreis oder speziell im Raum Kevelaer hat, die er im Rahmen des Wohnprojekts Übergangswohnen zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne an den SkF wenden. Ansprechpartnerin für Kevelaer ist Katja Koester: Telefon 0157/57914494, E-Mail: k.koester@skf-kleve.de.