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Sparkassen-Marketingchef Stefan Ertelt, Brunhild Demmer, Vorstandsvorsitzende des Caritasberbands Moers-Xanten, Sparkassen-Chef Giovanni Malaponti und Manuel Kutz vom MAP-Team aus Rheinberg freuen sich auf viele Texte, die als Inspiration für die schwarze Fasse hinter ihnen dienen sollen.Foto: Holger Schmitz / Sparkasse am Niederrhein
28. April 2023 · Kurzmitteilungen

Wie stellen Jugendliche sich heute die Zukunft vor?

Die Sparkasse am Niederrhein ruft zum Ideenwettbewerb auf

NIEDERRHEIN. 16 Meter hoch, 13 Meter breit und komplett schwarz ist die Wand, welche die Hauptstelle der Sparkasse am Niederrhein in Moers ziert. „Sie ist wirklich hässlich. Alles ist besser als das“, sagt eine Anwohnerin, die zufällig beim Pressetermin vor Ort ist. Auch Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, muss zugeben, dass sie kein Blickfang ist.

Doch das soll sich nun ändern – und zwar mithilfe der weiterführenden Schulen im Geschäftsgebiet der Sparkasse in Rheinberg, Xanten, Alpen, Sonsbeck, Moers und Neukirchen-Vluyn. Das Bankinstitut ruft zu einem Ideenwettbewerb unter der Fragestellung „Wie stellt Ihr Euch die Zukunft vor?“ auf. International renommierte Street-Art-Künstler werden aus den Antworten vier Kunstwerke kreieren.

Die Sparkasse am Niederrhein hat sich bei der Aktion Unterstützung der „Young Caritas“, dem mittlerweile zehnjährigen Jugendprojekt des Caritasverbandes Moers-Xanten, geholt. Dass die Bankkaufleute bewusst junge Leute mit der Aktion ansprechen wollen, ist kein Zufall. „Die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zeigt uns immer wieder, wie wichtig es ist, auf junge Leute zu hören“, sagt Brunhild Demmer, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Moers-Xanten. Das sei vor allem im Hinblick auf die Zukunft wichtig, denn die wird vor allem für Kinder und Jugendliche immer unsicherer und unvorhersehbarer.

Demmer berichtet, dass der Caritasverband in seiner Arbeit immer mehr merke, wie das soziale Gefüge auseinanderklaffe. Kinder und Jugendliche aus gut situierten Elternhäusern würden ebenso unter sich bleiben wie solche aus sozial benachteiligten Elternhäusern. „Nur wenige von ihnen schaffen es aus schlechten Verhältnissen heraus und machen beispielsweise Abitur“, sagt Demmer. Was Kinder und Jugendliche generell für ihre Zukunft bewege, sei daher nicht einfach zu beantworten. „Es gibt natürlich diejenigen, die sich für das Klima und eine gute Zukunft interessieren engagieren. Aber für viele ist es auch schwierig, überhaupt einen Zugang zur Zukunft finden, auch weil sie so ungewiss ist“, sagt Demmer.

Deshalb sei es wichtig, Empowerment zu leisten. „Wir müssen Kinder und Jugendliche für ihr eigenes Tun und Handeln begeistern und ihnen eine positive Lebenseinstellung mitgeben. Das wird auch uns als Gesellschaft nach vorne bringen; schließlich sollen sie hier mal arbeiten und Steuern zahlen“, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Moers-Xanten. Kinder und Jugendliche auf ihre Zukunft vorzubereiten sei damit eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe, die unerlässlich sei: „Hierbei geht es auch um unsere Demokratie, unseren Wohlstand, unsere Volkswirtschaft. Wenn wir die Jugend verlieren, wird unsere Demokratie störanfällig und das ist ein ganz schlimmes Szenario.“

Beim Ideenwettbewerb „Wie stellt Ihr Euch die Zukunft vor?“ sollen Kinder und Jugendliche nun zu Wort kommen. In Texten mit bis zu 2000 Zeichen können Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen niederschreiben, was sie sich für die Zukunft wünschen, was sie wollen, wie sie leben möchten oder werden. „Wie wird oder soll die Welt aussehen?“ kann eine weitere Leitfrage sein.

Die Texte können bis Freitag, 16. Juni, online unter www.sk-an.de/ideenwettbewerb eingereicht werden. Eine Jury bestehend aus Auszubildenden der Young Caritas und der Sparkasse am Niederrhein sowie die international renommierten Street-Art-Künstler Jabi Corte und Malakkai werden während der Sommerferien vier Ideen auswählen, aus denen die Street-Art-Künstler ein großes Wandbild für die Hauptstelle der Sparkasse in Moers erstellen werden. Am 14. August beginnen sie dann mit der Gestaltung vor Ort. Zwei Wochen sind dafür angesetzt. Die vier Schul- oder Kursklassen, deren Ideen berücksichtigt werden, erhalten je 200 Euro und dürfen zudem die Street-Art-Künstler treffen. „Und natürlich kommen die Schul- und Klassennamen mit auf die Wand“, versichert Malaponti.

Sabrina Peters

Sparkassen-Marketingchef Stefan Ertelt, Brunhild Demmer, Vorstandsvorsitzende des Caritasberbands Moers-Xanten, Sparkassen-Chef Giovanni Malaponti und Manuel Kutz vom MAP-Team aus Rheinberg freuen sich auf viele Texte, die als Inspiration für die schwarze Fasse hinter ihnen dienen sollen. Foto: Holger Schmitz / Sparkasse am Niederrhein

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