Wie gelangen Kunstwerke eigentlich ins Museum?
Workshop „Entschlüsselung der Herkunft eines Gemäldes“ im Museum Schloss Moyland
MOYLAND. Anlässlich des Internationalen Tages der Provenienzforschung bietet das Museum Schloss Moyland am Mittwoch, 8. April, um 16 Uhr den Workshop „Entschlüsselung der Herkunft eines Gemäldes“ mit anschließendem Bargespräch an. Wie gelangen Kunstwerke eigentlich ins Museum? Wem gehörten die Objekte, die sich heute in Museumssammlungen befinden, zuvor? Und was für bestimmte Kunstwerke noch wichtiger ist: Was ist mit ihnen während der Zeit des Nationalsozialismus oder während der kolonialen Besatzungszeit geschehen? Gab es möglicherweise einen unrechtmäßigen Besitzwechsel?
Jedes Kunstwerk hat eine Geschichte, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Doch wie kann seine Vergangenheit rekonstruiert werden? Anlässlich des 8. Tages der Provenienzforschung begleitet die Volontärin Anna Sexton die Teilnehmer auf der Suche nach Hinweisen. Gemeinsam entdecken und entschlüsseln sie Etiketten, Stempel und Inschriften auf der Rückseite eines Gemäldes aus der Sammlung van der Grinten. Diese sogenannten „Provenienzmerkmale“ helfen dabei, den manchmal noch immer mysteriösen Weg eines Kunstwerks zu klären.
Anschließend sind die Teilnehmer zu einem Drink und einer lebhaften Diskussion über Provenienzforschung und ihre Durchführung in der Bar Mezzogiorno eingeladen Die Veranstaltung findet anlässlich des Internationalen Tages der Provenienzforschung 2026 statt – einer Initiative des Arbeitskreises Provenienzforschung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung mit Namen, Anzahl der Besucher:innen und dem Betreff „Provenienzforschung–Workshop“ unter besucherservice@moyland.de.