Wer zeigt Initiative für ein nachhaltiges Kleve?
Der Nachhaltigkeitspreis Klever Birne steht in den Startlöchern
KLEVE. Der Nachhaltigkeitspreis Klever Birne steht in den Startlöchern. Bereits zum vierten Mal werden clevere Maßnahmen gesucht, mit denen Kleve zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden kann. Die Bewerbungsphase startet am 1. Mai. Bis zum 30. Juni haben Bürger, private Gruppen, Studierende, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine, Start-ups und Institutionen Zeit sich zu bewerben. Erstmals in diesem Jahr wird zudem ein eigener Schulpreis ausgerufen. Eingeladen zur Teilnahme sind Schulen aus dem gesamten Gebiet des Kreis Kleve – von Aldekerk bis Uedem und von Grundschule bis Berufskolleg.
Der Aufwand für die Bewerbung ist minimal: Auf der Webseite das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen, Bewerbung abschicken und Daumen drücken. Neben drei Preisen, die mit Geldbeträgen in Höhe von 1.000 bis 2.000 Euro, und einer Urkunde ausgestattet sind, winkt auch der Gewinn eines Publikumspreises und in diesem Jahr erstmals der Schulpreis für Kreis Klever Schulen, dotiert mit 1.000 Euro.
Auch wenn Nachhaltigkeit von vielen überwiegend mit Naturschutz gleichgesetzt wird, sind die beiden anderen Nachhaltigkeitsdimensionen soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Effizienz ebenfalls Teil der Klever Birne. Davon zeugen viele der eingereichten Ideen der vergangenen Jahre: Ob Smartphone-Kurs für Senioren, eine wirtschaftliche Nutzung der Abwärme aus Biogasanlagen oder wetterfeste Tauschschränke für Haushaltswaren und mehr. Zur Inspiration und Information kann man sich auf der Webseite www.kleverbirne.de die Top 10 der vergangenen drei Jahre anschauen.
Dass die Klever Birne kein Wettbewerb ohne Wirkung ist, sondern Impulse setzt, zeigte erst Anfang des Jahres die Nachricht, dass der Verkauf des Klever Becher in der Tourist Info der Stadt Kleve startet. Mario Spengler und Joachim Just vom Klever Unternehmen Hermsen GmbH waren 2025 mit ihrer Idee des stadtweiten Mehrwegbechers angetreten, um den Einwegmüllberg zu reduzieren. Die Klever Birne 2025 gewannen zwar andere, aber es wurden wertvolle Kontakte geknüpft und Bestärkung gefunden, die Idee weiterzuverfolgen und schlussendlich zu realisieren.