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Der siebenjährige Jack Jonny Jordan stellt dem Publikum seine dressierten Laufenten vor.Foto: privat
30. September 2023 · Jacqueline Kurschatke · Alpen

„Wer rastet, der rostet“: Circus Casselli bald in Alpen

NN verlosen Tickets für Shows mit Akrobatik- und Dressurkunst im Oktober

ALPEN. Zirkus hat Tradition und sorgt bei Familien für einen Abend voller Lachen und Staunen, wenn die Artisten unterschiedlichsten Alters in der Manege ihre Show vorführen. Der Circus Casselli reist nun schon in 7. Generation durch Deutschland und begeistert die Zuschauer, ganz nach dem Motto: „Wer rastet, der rostet“. Von Freitag, 6. Oktober, bis Sonntag, 15. Oktober, macht die Familie Halt in Alpen auf der Graf-Gumprecht-Straße 19, danach vom 22. Oktober bis 29. Oktober auch in Geldern auf der Grunewaldstraße 24.

Im zweiten Jahr nach der Corona- Saison heißt es endlich wieder „Manege frei!“ Wie vielen Künstlern, machte die Pandemie auch der Zirkusfamilie um die Direktoren Giovanni und Angela Kaselowsky zu schaffen. Das ist nun vorbei und die schweren Zeiten nutzte man, um ein neues und innovatives Programm auf die Beine zu stellen.

In der etwa zweistündigen Show erwartet die Zuschauer Akrobatik- und Dressurkunst. Highlights sind zum Beispiel der junge Artist Santino, der auf gestapelten Stühlen in bis zu neun Metern höhe balanciert und Handstände fabriziert. Außerdem Maximilian, der an den „Strapaten“ besondere Luftakrobatik vorführt und sich quer durch das Zirkuszelt schwingen lässt. Des Weiteren gibt es noch die Clowns Max und Moritz, die durch die Show führen und ihre Späße mit dem Publikum anstellen. Ein weiteres Highlight ist ebenfalls ein Feuerschlucker, der den Gästen den Atem stocken lässt.

Das, was den Zirkus aber am meisten ausmache, seien laut Angela Kaselowsky die vielen Tiere, die die Familie immer mit dabei hat. „Unsere Tiere gehören einfach zu unserem Zirkus dazu. In den Corona-Zeiten waren sie unsere Priorität. War nicht genug Geld da, um uns selbst zu versorgen, haben wir zumindest immer darauf geachtet, dass die Tiere ausreichend Futter haben.“

Tierisch wird es mit edlen Andalusier-Pferden, Shetlandponys, dressierten Bergziegen und einer großen, kunterbunt gemixten Hundemeute. Das Laufenten nicht nur den Garten schneckenfrei halten können, sondern auch sehr intelligent und lernfähig sind, zeigt der erst siebenjährige Jack Jonny Jordan in einer kleinen Dressurdarbietung.

Der Zirkus sei ein 24-Stunden Job, den sich Kaselowsky aber gar nicht anders vorstellen könnte. „Der Zirkus ist viel Arbeit, aber diese wird immer wieder belohnt, wenn man merkt, dass die Zuschauer begeistert sind. Das Leuchten in den Augen der Kinder, wenn ich die Manege betrete, oder auch einfach das Feedback der Leute, die sich freuen, wenn wir nach längerer Zeit wieder in einen bestimmten Ort kommen, ist toll! Es heißt dann immer: ‚Ahhh die Cassellis kommen‘“, erinnert sich Kaselowksy weiter. „Ein Leben ohne Zirkus könnte ich mir nicht vorstellen.“

Mittlerweile sind alle Sorgen vergessen und es geht am Niederrhein mit neuen Shows los. Gespielt wird immer donnerstags bis sonntags. Montag, Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage. An allen Tagen startet das Programm um 16 Uhr, sonntags bereits um 11 Uhr.

Preislich liegen die Karten für Kinder in verschiedenen Platzkategorien zwischen zwölf und 20 Euro und für Erwachsene zwischen 14 und 22 Euro. Donnerstags und Freitag können Erwachsene die Show allerdings ebenfalls zum Kinderpreis genießen, dann ist nämlich offizieller Familientag beim Circus Casselli. Sonntags ist Omitag: Das bedeutet, alle Großmütter bekommen freien Eintritt. Weitere Informationen zur Show gibt es bei Direktorin Angela Kaselowsky unter Telefon 0157/56051434.

Jacqueline Kurschatke

Der siebenjährige Jack Jonny Jordan stellt dem Publikum seine dressierten Laufenten vor.Foto: privat

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