„Wenn der Geduldsfaden reißt“
Gewaltprävention in der häuslichen Pflege und bei Demenz
NIEDERRHEIN. In der Pflege kommt es oft zu herausfordernden Situationen. Um Reaktionen der Überforderung zu vermeiden, bieten die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe in den Kreisen Steinfurt, Wesel, Borken, Kleve und Viersen am Dienstag, 14. April, um 18 Uhr, eine öffentliche Online-Info-Veranstaltung zum Umgang mit problematischen Situationen in der Pflege und bei Demenz. Unter dem Motto „Wenn der Geduldsfaden reißt …“ werden Ursachen und Auslöser problematischer Situationen in der Pflege und bei Demenz thematisiert. Anhand praktischer Beispiele werden Strategien zur Deeskalation und Gewaltprävention eingeführt sowie Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige, ehrenamtlich und professionell Tätige vorgestellt. Die Referentin Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen ist Gerontologin, Fachbuchautorin und Leiterin der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe beim Landesverbandes Alzheimer NRW. Sie wird praxisnahe Methoden und Strategien zur Gewaltprävention in der Pflege vorstellen. Dr. Philipp-Metzen verfügt über langjährige Forschungs- und Praxiserfahrung und wird anhand von Fallbeispielen aufzeigen, wie Angehörige und Interessierte mit herausfordernden Situationen umgehen können. Die öffentliche Infoveranstaltung am 14. April ist kostenfrei. Anmeldung bis zum Freitag, 10. April, beim Landesverband Alzheimer NRW: Dr. Heike Elisabeth Philipp-Metzen: unter Telefon 02554/91 76 11 oder 0159/018 17 957 oder per E-mail an h.e.phi-lipp-metzen@alzheimer-nrw.de oder Kateryna Lamers, unter Telefon 0176 /977 800 05, E-Mail an Lamers@alzheimer-nrw.de.
Die Online-Veranstaltung wird als Video-Konferenz durchgeführt. Interessierte erhalten eine Einladungs-E-Mail. Im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreis Wesel steht wie immer auch Katja Caspers unter Telefon 02841/90 00 41 oder per E-Mail an pflegeselbsthilfe-kreis-wesel@paritaet-nrw.org) für die üblichen Beratungsanfragen zur Verfügung. Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS), den Landesverbänden der Pflegekassen in NRW und dem Verband der Privaten Krankenversicherung.