Weihnachtsfreude aus dem Gewächshaus
Ministerin Gorißen besucht Christrosenproduktion in Issum
Christrosen gehören zu den beliebtesten winterlichen Blühpflanzen und sind ein fest verankerter Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Ihre Produktion sorgt für ein nachhaltiges Angebot in den Gartencentern und im Handel. „Weihnachtsstimmung wächst nicht nur bei Weihnachtsbaumkulturen. Sie entsteht auch hier im Gewächshaus – bei Christrosen, die mit viel Sorgfalt und Erfahrung produziert werden“, sagte Verbandspräsidentin Kähler-Theuerkauf.
Der Besuch von Silke Gorißen unterstreicht die Rolle des Gartenbaus als wirtschaftlich bedeutende und kulturell verankerte Branche. „Mit dem Kauf regional erzeugter Christrosen, bei uns angebauter Weihnachtsbäume oder anderer schöner Produkte des Gartenbaus unterstützen wir unsere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Hier in Issum sehen wir beispielhaft viel von dem, was den Gartenbau in Nordrhein-Westfalen ausmacht: Leidenschaft, Innovationskraft, qualitativ hochwertige Arbeit und eine tiefe Verbundenheit mit der Region“, so die Ministerin.
Mit Blick auf die entsprechend wichtigen politischen Rahmenbedingungen war es Eva Kähler-Theuerkauf wichtig, die Ministerin in den Betrieb einzuladen. Ihr Verband bündelt die Interessen von rund 1.500 Gartenbaubetrieben in Nordrhein-Westfalen. „Unsere Familienbetriebe gestalten den ländlichen Raum genauso wie die Großstädte in NRW. Sie versorgen uns mit regionalem Gemüse, leisten Klimaanpassung und schaffen Wohlbefinden das ganze Jahr über – so wie jetzt zur Weihnachtszeit mit den Christrosen aus dem Betrieb Viehweg. Die Zukunft des Gartenbaus liegt auch im politischen Interesse. Um weiterhin regional produzieren, ausbilden und investieren zu können, benötigen unsere Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen, einfache Förderzugänge, Planungssicherheit und endlich den versprochenen Bürokratieabbau, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Ich danke der Ministerin und ihrem Haus für die Unterstützung des Gartenbaus.“
Der Einblick in den Betrieb zeigte auch, wie der Gartenbau in NRW arbeitet und welche Bedeutung die Branche entlang der gesamten Produktionskette hat. Ministerin Gorißen: „Gerade hier im Kreis Kleve sieht man, wie vielfältig der Gartenbau ist. Diese Stärke bedeutet viel: regionale Wertschöpfung, gute regionale Versorgung mit Obst und Gemüse und viele attraktive Arbeitsplätze. Deshalb arbeiten wir als Landesregierung konsequent daran, den Gartenbau zu unterstützen – mit gezielten Förderprogrammen, Investitionen in Forschung und Innovation und einer starken Stimme für unsere Betriebe in Berlin und Brüssel.“
Das unterstrich auch die Kempenerin und Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, Eva Kähler-Theuerkauf: „Nordrhein-Westfalen ist Gartenbauland Nummer eins in Deutschland. Hier am Niederrhein haben wir die höchste Konzentration von Zierpflanzenbetrieben in ganz Deutschland. Familienbetriebe wie die Gärtnerei Viehweg sichern regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovationskraft – und sie tun das mit viel Leidenschaft und technischer Kompetenz.“