Wegekreuz am Polzenhof in Weeze restauriert
Stiftung und Volksbank unterstützten das Projekt finanziell
WEEZE. Das Wegekreuz am Polzenhof am Höst-Vornicker-Weg 7 erstrahlt nach einer umfassenden Restaurierung in neuem Glanz. Im Rahmen einer feierlichen Einsegnung wurde das Kreuz jetzt wieder seiner Bestimmung übergeben.
Wegekreuze prägen seit Jahrhunderten das Bild der Gemeinde Weeze. Sie sind weit mehr als historische Denkmäler: Als Zeichen des Glaubens, der Hoffnung und des Vertrauens erinnern sie an Gottes Schutz und Segen für Menschen, Familien, Arbeit, Ernte sowie Feld und Flur. Sie laden Wandernde und Vorbeikommende zum Innehalten ein und sind Wegmarken im Glauben sowie Wegweiser im Leben.
Das Kreuz am Polzenhof gehört zu einer besonderen Gruppe von sieben Wegekreuzen, die aus dem Holz der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Cyriakus gefertigt wurden. Damit sind sie nicht nur religiöse Symbole, sondern zugleich bedeutende Zeugnisse der Weezer Ortsgeschichte.
Nachdem der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hatte, wurde das Kreuz restauriert, neu aufgerichtet und die gesamte Anlage instandgesetzt.
Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Wind in Weeze und der Volksbank an der Niers. Einen entscheidenden Beitrag leisteten außerdem die Tischlerei Wolfgang Selders, die Firma Erkes Landmaschinen, die Nachbarschaft Vornick sowie die Mitarbeiter des Polzenhofes, die sich mit großem Engagement eingebracht haben. Die zukünftige Pflege des Wegekreuzes übernimmt die Familie Krebbers.
Der Verein „Weeze denk mal kultur“ hat die Restaurierung begleitet und koordiniert. Ziel des Vereins ist es, das kulturelle Erbe der Gemeinde zu erhalten, zu pflegen und für kommende Generationen zu bewahren. Darüber hinaus fördert der Verein zahlreiche kulturelle Projekte und trägt die Alte Schmiede in Weeze als kulturellen Treffpunkt.