Warum ich trotzdem Christ bleibe
Tobias Haberl liest aus seinem Buch „Unter Heiden“
KLEVE. Wie lebt es sich als gläubiger Mensch in einer Welt, die Gott längst hinter sich glaubt? Und wie kann man noch in der Kirche sein – nach allem, was ans Licht gekommen ist?
Diese Fragen beschäftigen den in München lebenden Autor und Journalisten Tobias Haberl in seinem Buch „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bleibe“. Am Freitag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr ist Haberl im Kreisbildungswerk Kleve, Nassauermauer 5 in Kleve zu Gast und erzählt offen und sehr persönlich von seinen Erfahrungen: von seinen Zweifeln und Wegen zu Gott, vom Hadern mit Glauben und Kirche. Reformen in der katholischen Kirche seien notwendig, damit die Kirche im 21. Jahrhundert ankommen könne, ja. Haberl wünscht sich jedoch zuallererst einen Perspektivwechsel: „Was kann das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen? Wie kann der Glaube das eigene Leben nicht nur verschönern, sondern vertiefen? Wie kann er von Angst und Atemlosigkeit befreien und in einer seelisch oft verkümmerten Gegenwart Hoffnung geben?“ Das persönliche Glaubenszeugnis Haberls macht diese Lesung zu mehr als einer Buchvorstellung. Die Teilnehmenden erwartet ein Abend ohne fromme Floskeln und ohne erhobenen Zeigefinger – ein Abend, der zum Staunen, Hinterfragen und vielleicht auch Wiederentdecken anregt.
Der Abend mit Tobias Haberl findet statt am Freitag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr im Kreisbildungswerk Kleve, Nassauermauer 5 in Kleve. Die Gebühr beträgt zwölf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich auf www.kbw-kleve.de oder unter 02821/ 7499210.