Vrasselt: Dorfplatz muss mehr sein als nur Parkplatz
Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Praest-Vrasselt-Dornick
PRAEST. Der SPD-Ortsverein Praest-Vrasselt-Dornick hat seine Mitglieder und interessierte Bürger zur öffentlichen Mitgliederversammlung ins Landhaus „Zu den drei Linden“ nach Praest eingeladen.
„Der Vrasselter Dorfplatz muss mehr sein als nur ein zentral im Dorf gelegener kostenloser Dauer-Parkplatz. Im Rahmen der geplanten Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Vrasselter Dorfplatzes wird sich die Vrasselter SPD aktiv einbringen“, sagte Sandra Wittke, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins im Emmericher Süden.
Mit dabei war der SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Kleve, Bodo Wißen, der die Schwerpunkte des Wahlprogramms der SPD für die bevorstehende Bundestagswahl mit den Mitgliedern und interessierten Bürger diskutierte. „Wer möchte, dass die arbeitenden Familien entlastet werden und im Bundestag weiter eine klare Abgrenzung gegen rechte Kräfte gibt und keinerlei Zusammenarbeit in welcher Form auch immer, der sollte am 23. Februar mit beiden Stimmen die SPD wählen“, erklärte Bodo Wißen kämpferisch.
Neben der bevorstehenden Bundestagswahl diskutierten die SPD-Mitglieder auch über örtlichen Themen in den Ortsteilen Praest, Vrasselt und Dornick. „Beim Deichneubau in Dornick ist gut gearbeitet worden“, lobte Sandra Wittke den Deichverband.
Die im Ortsteil Vrasselt mit ihrer Familie lebende SPD-Bürgermeisterkandidatin und Vorsitzende der Emmericher SPD-Ratsfraktion, Meike Schnake-Rupp, sprach die Vrasselter Themen an, die derzeit den Rat und die Bürger beschäftigen. „Die SPD unterstützt die Pläne der Schützen, zukünftig mit dem Zelt auf dem kleinen hinteren Feld des Sportplatzes eine dauerhafte Bleibe zu finden. Ich bin der Stadt dankbar, dass sie dieses Vorhaben positiv begleitet, wir tun dies als SPD-Fraktion auch und ich als Vrasselterin sowieso.“
Bürgermeister Peter Hinze ergänzte: „Die Stadt ist hier an der Seite der Schützen in Vrasselt und unterstützt das Projekt, indem unter anderem Planungskosten für die Änderung des Flächennutzungsplans nicht an die Schützen weitergegeben werden. Die Unterstützung des Ehrenamts ist mir wichtig.“
Seit Ende der 1970er Jahre ist das Feld zwischen Verbindungsstraße und alter St.-Antonius-Straße Reservefläche für ein Baugebiet in Vrasselt. „Jetzt wird diese Fläche aktiviert, und in den nächsten Jahren soll dort ein Wohngebiet mit zahlreichen Wohneinheiten entstehen. Die SPD-Fraktion ist für weiteres Bauland in Vrasselt, fordert aber, dass die Zufahrt zur Baustelle für das neue Wohngebiet von der Landstraße aus erfolgt und nicht über die innenliegenden Straßen im Dorf. Wir können auf diesen Straßen keine schweren Baulastverkehr gebrauchen“, machte die SPD-Fraktionsvorsitzende Meike Schnake-Rupp klar. „Wir werden als SPD das Thema ‚Neues Baugebiet in Vrasselt‘ in Frühjahr noch einmal aufgreifen und eine öffentliche Versammlung dazu machen und alle Anwohner persönlich einladen, um Informationen direkt vom Bauunternehmer aus erster Hand zu bekommen“, kündigte Sandra Wittke für den SPD-Ortsverein an.
Weitere Themen wie die möglichen Baugebiete in Dornick und Praest, der Dorfentwicklungsplan und der Neubau des Kindergartens in Praest wurden angesprochen und diskutiert.
Für zehn Jahre SPD-Mitgliedschaft wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung vom Ortsverein die Mitglieder Melanie und Olaf Derksen aus Dornick geehrt. Außerdem gratulierte die Versammlung dem ehemaligen Ortsvorsteher von Vrasselt, Jörg Labod, zu seinem 80. Geburtstag.
Darüber hinaus wählte der Ortsverein noch seine Delegierten zu den Parteitagen der SPD im Kreis Kleve. Hier wurden als ordentliche Delegierte für die Jahre 2025 und 2026 Bernd Schoppmann und Sandra Wittke gewählt, Peter Hinze und Michael Wittke wurden Ersatzdelegierte. Für die Aufstellungsversammlung der Kreis Klever SPD zur Kreistagswahl wurden als ordentliche Delegierte Thorsten Rupp und Sandra Wittke gewählt, Ersatzdelegierte wurden Peter Hinze und Bernd Schoppmann.