Vorschlag zur Stärkung der Verwaltungsführung
Kevelaer: CDU-Fraktion für Einrichtung einer Beigeordnetenstelle
„Kevelaer steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Aufnahme in das Haushaltssicherungskonzept macht deutlich, dass wir die Führungs- und Steuerungsstrukturen der Stadt überdenken müssen, um zukunftsfähig zu bleiben“, betont der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Mario Maaßen. „Die Verwaltungsarbeit ist mittlerweile so komplex geworden, dass eine Entlastung und Verstärkung der Verwaltungsleitung erforderlich ist.“
Konkret soll die Verwaltung beauftragt werden, die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für die Einrichtung einer Beigeordnetenstelle gemäß der Gemeindeordnung NRW zu prüfen und dem Rat zur Entscheidung vorzulegen. Der Beigeordnete soll eigenverantwortlich ein Dezernat führen, dem insbesondere die Bereiche Arbeit, Soziales, Sicherheit und Ordnung, Jugend, Schule, Sport, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz zugeordnet werden.
Im Verantwortungsbereich des Bürgermeisters verbleiben die Fachbereiche innere Verwaltung, Stadtentwicklung, Finanzen, Wirtschaftsförderung und Eigenbetriebe. Damit soll eine klare und ausgewogene Verantwortungsverteilung in der Verwaltungsleitung gewährleistet werden.
Die CDU-Fraktion unterstreicht, dass die Schaffung der neuen Beigeordnetenstelle kein zusätzlicher Personalaufwuchs, sondern ein gezielter Beitrag zur Effizienzsteigerung und besseren Steuerungsfähigkeit der Verwaltung ist.
„Eine professionelle Haushaltskonsolidierung braucht starke Führung, klare Zuständigkeiten und konsequente Umsetzung“, betont der Fraktionsvorstand. „Ein Beigeordneter kann die Haushaltsziele nicht nur mittragen, sondern durch klare Zuständigkeiten und verbesserte Kommunikation mit Verwaltung und Rat aktiv voranbringen.“
Mit der vorgeschlagenen Neustrukturierung sieht die CDU-Fraktion die Stadt Kevelaer organisatorisch gut aufgestellt, um den finanziellen und fachlichen Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen. Bürgermeister und Beigeordneter sollen die Stadt künftig gemeinsam durch eine schwierige, aber notwendige Konsolidierungsphase führen.