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Erster Besuch an der Strecke des Reeser Rheinlaufs für Jan Fitschen (2. v. l.), gemeinsam mit Jürgen Terlinden, Tim Krenn und Michael Isselburg (v. l.). NN-Foto: MB
25. August 2025 · Michael Bühs · Rees

Vor New York kommt Rees

Langstreckenläufer Jan Fitschen wirkt beim Rheinlauf am 5. Oktober mit

REES. Dass ein Bürgermeister eine Pressekonferenz „crasht“, passiert nicht alle Tage – auch nicht einem Langstrecken-Europameister und mehrfachen Deutschen Meister wie Jan Fitschen. Der 48-Jährige steht am Dienstagvormittag vor dem Rathaus und will gerade etwas zur Strecke des Reeser Rheinlaufs sagen, als Sebastian Hense auf dem Weg zu einem Termin vorbeikommt. Der Bürgermeister nutzt die Gelegenheit prompt, um gut gelaunt einerseits für die „schönste Stadt am Unteren Niederrhein“ zu werben, andererseits um dem TV Rees als Ausrichter ein Lob auszusprechen: „Es ist toll, dass der Rheinlauf zum zweiten Mal stattfindet. Es wäre schön, wenn es künftig jedes Jahr klappt.“ Schnell betont man seitens des Orga-Teams: „Genau das ist das Ziel.“

Zunächst aber gilt es, die zweite Auflage des Reeser Rheinlaufs am Sonntag, 5. Oktober, über die Bühne zu bringen. „Bei den Anmeldezahlen liegen wir etwa auf dem Niveau des Vorjahres“, freut sich TVR-Geschäftsführer Tim Terhorst, der ebenfalls zum Orga-Team gehört. Erfahrungsgemäß „melden sich viele Läufer eher kurzfristig an; sie warten ab, wie das Wetter wird.“ Wenn man erneut die etwa 800 Teilnehmer der Premiere erreichen könne, vielleicht mit einer kleinen Steigerung, könne man sehr zufrieden sein. „Dann hätten wir uns etabliert und könnten uns langsam auf den Weg in Richtung vierstellig machen“, ergänzt Terhorst mit einem Schmunzeln.

Die Kooperation, die der TVR am Dienstagvormittag bekannt gibt, soll der noch jungen Veranstaltung einen weiteren Push geben. Die AOK Rheinland/Hamburg steigt als Gesundheitspartner und weiterer Hauptsponsor beim Rheinlauf ein. „Wir freuen uns sehr, dass wir einen Partner gewonnen haben, der in Deutschland für den Laufsport steht“, betont Terhorst. Tim Krenn, Leiter Marketing und Prävention bei der Regionaldirektion Kleve – Wesel der AOK, betont die „Aufgabe, in Prävention zu investieren“ und im Zuge dessen Events wie den Rheinlauf zu unterstützen. Dazu wird unter anderem das BGF-Gesundheitsmobil in Rees stationiert.

Auch der Besuch von Jan Fitschen ist Teil der Kooperation. Der Europameister von 2006 über die 10.000 Meter, Marathonläufer und 28-facher Deutscher Meister hat es sich nach seiner aktiven Karriere auf die Fahne geschrieben, Menschen für den Laufsport zu begeistern. Veranstaltungen wie der Reeser Rheinlauf „ermöglichen hier den Einstieg. So kann man gemeinschaftlich ein Ziel verfolgen.“ Habe man sich erst einmal angemeldet, werde die Motivation noch einmal steigen, „weil man dann ein Ziel fürs Training hat“.

Fitschen selbst plant, einen Teil der Moderation am 5. Oktober zu übernehmen und auch die eine oder andere Siegerehrung vorzunehmen. Zudem hoffe er, beim 10.000-Meter-Lauf an den Start gehen zu können. „Das würde gut in die Vorbereitung auf meinen nächsten Marathon passen“, sagt Fitschen. Am ersten Sonntag im November steigt traditionell der New York City Marathon. Fitschen wird eine Reisegruppe als Betreuer begleiten und auch selbst am Lauf teilnehmen.

Vor dem Event in der 8,5-Millionen-Metropole steht aber der Rheinlauf in Rees an. „Die Strecke hier ist klasse“, hat Fitschen bei einer ersten Besichtigung festgestellt. „Es ist nicht unbedingt die schnellste Strecke, aber der Verlauf direkt am Rhein ist einfach genial.“ Zudem ermöglicht es der 2,5-Kilometer-Rundkurs, „dass man immer wieder an der Start-Ziel-Linie vorbeikommt und angefeuert wird“.

Start und Ziel des Rheinlaufs liegen am Marktplatz, und ein Großteil des Rundkurses verläuft direkt am Rhein, was der Veranstaltung ihren besonderen Charakter verleiht. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, den Laufstrecken und der Reeser Veranstaltung gibt es unter www.reeser-rheinlauf.de.

Erster Besuch an der Strecke des Reeser Rheinlaufs für Jan Fitschen (2. v. l.), gemeinsam mit Jürgen Terlinden, Tim Krenn und Michael Isselburg (v. l.). NN-Foto: MB

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