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In Leeuwarden kann man als Besucher schon einmal unverhofft Zeuge besonderer Events werden. NN-Fotos (16): Thomas Langer
22. November 2024 · Thomas Langer · Niederlande

Von der Kulturhauptstadt bis zum Wattenmeer

Im niederländischen Friesland treffen erfrischende Nordseelandschaften auf ein vielseitiges Kultur- und Freizeitspaß-Angebot

FRIESLAND. Egal ob man zum Wochenend-Trip aufbricht oder einen ausgedehnten Urlaub beginnt: Ein Besuch der niederländischen Provinz Fryslân lohnt sich für erwachsene Reisende ebenso wie für Familien mit Kindern. Sei es die herbe Natur mit ihren Nationalparks und dem Wattenmeer, die kulturelle Vielfalt der Städte und Museen oder das vielseitige Freizeit- und Sportangebot – für jeden Geschmack gibt es das passende Programm. Immer allgegenwärtig: Die herzliche Art der niederländischen Friesen.

Ein guter Startpunkt, um die Schätze Frieslands zu erkunden, ist das Museum Belvédère in Oranjewoud (www.museumbelvedere.nl). Schon das Design des in die Natur eingebetteten Gebäudes mit seiner dunklen Basalthülle und den großflächigen Glasfassaden in der Mitte ist ein Kunstwerk für sich, das 2006 sogar den wichtigsten niederländischen Architekturpreis gewinnen konnte. Im Museum selbst finden Besucher vor allem Werke friesischer Künstler: Viele davon sind Malereien, – abstrakte wie auch gegenständliche bzw. figurative – die nicht selten einen Bezug zur umgebenden Natur aufweisen. Wer nach der ersten Hälfte der Ausstellung Kraft tanken möchte, kann für einen Snack unter der gebogenen Decke des Museumscafés Halt machen. Dieses dient in zweierlei Hinsicht als Brücke: im übertragenden Sinne als Bindeglied zwischen den beiden Ausstellungsflügeln, aber auch buchstäblich, da direkt unter den Füßen der Besucher der Kanal „Prinsewyk“ verläuft. Durch die großzügigen Glasfenster kann man nicht nur ihn und die weitere Natur betrachten. Bei entsprechendem Licht tänzeln manchmal sogar die Reflexionen des Wasser an der Decke des Cafés.

Wer gut zu Fuß ist, sollte nach dem Museumsbesuch bei gutem Wetter noch dem in der Nähe gelegenen Belvédère-Turm einen Besuch abstatten. Wer den etwas versteckt im Wald liegenden Zugang ausgemacht hat, muss zwar so einige schmale Stufen des gut 30 Meter hohen Denkmals erklimmen, wird für die Anstrengungen jedoch mit einer schönen Aussicht belohnt.

Eine erholsame Nachtruhe der edlen Sorte ist im benachbarten Parkhotel Tjaarda möglich (www.tjaarda.de) – vier Sterne sprechen für sich. Wer seine Erlebnisse bei einem außergewöhnlichen Essen verarbeiten möchte, ist im dazugehörigen Restaurant oder dem Grand Café gut aufgehoben. Nicht nur die Speisen sind erlesen, sondern auch die Bedienung: Die gut aufgelegten Mitarbeiter sorgen für einen umfassenden Service.

Kulturhauptstadt Leeuwarden

Fast schon Pflicht ist ein Besuch in der Hauptstadt Frieslands, die sich 2018 auch Kulturhauptstadt Europas nennen durfte – Leeuwarden. Besonders schön: Als Underdog unter den niederländischen Städten bietet Leeuwarden eine Vielzahl an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, ohne jedoch von Touristen überrannt zu sein. Von Oranjewoud aus dauert es nur circa 30 Minuten, bis man mit dem Auto im Zentrum der Stadt angelangt ist. Besonders viel aus dem Stadtbesuch herauskitzeln lässt sich mit einer rund anderthalb Stunden langen Stadtführung mit „A Guide to Leeuwarden“ (www.aguidetoleeuwarden.nl/de). Gezahlt wird am Ende so viel, wie einem die Führung wert war.

Gespickt mit vielen Anekdoten machen die Stadtführer ihre Gäste auch in deutscher Sprache mit der Geschichte Leeuwardens, den klassischen Sehenswürdigkeiten und den versteckten Juwelen vertraut. Wer nur auf eigene Faust durch die Stadt streift, dem wird vielleicht entgehen, dass die Stadt ihre Existenz auf künstlichen Hügeln, sogenannten „Warften“, begonnen hat. Oder dass während besonders kalten Wintern genau hier die „Elfstedentocht“ beginnt, ein 200 Kilometer langes Langstreckenrennen im Eisschnellauf, das auf zugefrorenen Entwässerungskanälen, Flüssen und Seen entlang der elf friesischen Städte mit historischem Stadtrecht ausgetragen wird.

Eine Stadtführung schärft aber auch das Bewusstsein für die schnell zu übersehenden „Miniature People“ des Fotografen Michel Tilma. Im Stadtgebiet entdecken kann man sie noch bis zum 1. März 2025 – ein besonderer Tipp für Familien! Dasselbe könnte man vom Naturmuseum Fryslân sagen: „Unten gibt es sogar eine Unterwassersafari“, verrät Stadtführerin Christina Völker.

Bestens Bescheid weiß sie zudem über die eher abseits gelegenen Gassen und Geschäfte, die man ohne Hinweis rasch übersieht: dazu gehören etwa die Boekenpassage De Rode Loper – eine kleine, überdachte Einkaufsgasse mit gebrauchten Büchern und Kunstwerken – und das Museum Grutterswinkel im Stil eines Tante-Emma-Ladens. Ein Geheimtipp für Freunde alternativer Konzepte: die Spoonk Art Cantina, die mit einer Mischung aus Café, Kunst und Second-Hand besticht. „Leeuwarden hat sowieso eine ganz große Szene für Second Hand-Kleidung“, erzählt Christina Völker.

Die Guides veranstalten ihre Führungen zwar nicht nach Schema F, ein paar Evergreens gibt es dennoch: Etwa Leuwaardens eigene Version des schiefen Turms von Pisa, der unvollendete Kirchturm Oldehove. Durch die Straßen und Gassen der gepflegten Altstadt vorbei an üppigen Gärten geht es auch zu den kleinen und größeren Einkaufsstraßen. Highlights: die „Kleine Kerkstraat“ – sie wurde zwei Mal zur schönsten Einkaufsstraße der Niederlande gekürt – und die Nieuwestad, die Haupt-Einkaufsstraße in Leeuwarden. „Hier auf der Waagplein hat Whitney Houston einmal für eine Fernsehshow playback „How will I know“ gesungen“, sagt Christina Völker, während es weiter quer über den Kanal inmitten der Nieuwestad geht.

Überhaupt kann es Touristen durchaus passieren, dass sie unverhofft über spezielle Events stolpern, die in der Stadt hin und wieder organisiert werden. Dann ziehen zum Beispiel zahlreiche Spielmannszüge auf mitunter sehr kreative Weise nacheinander durch die Straßen. Neben klassischer Tambourcorps-Musik gibt es dabei auch anders geartete Klassiker wie „Livin‘ La Vida Loca“ oder „Enter Sandmann“ auf die Ohren. Der Nachteil: Bei so viel Tumult kann das Vorankommen schon mal zu einer kleinen, wenn auch sehr unterhaltsamen Herausforderung werden.

Uralte Schätze und Mata Hari

Unbezahlbare, zum Teil tausend Jahre alte Schätze aus aller Herren Länder bestaunen kann man im Keramikmuseum Princessehof. Der Name kommt nicht von ungefähr: Früher handelte es sich hierbei um den Stadtpalast von Maria Louise van Hessen-Kassel, der Prinzessin Oranje-Nassau und Vorfahrin von König Willem-Alexander. Mehr als 100 Jahre später war es das Geburtshaus des bekannten Künstlers Maurits Cornelis Escher, dem heute an Ort und Stelle eine eigene Ausstellung gewidmet ist. Einmal habe er sogar das Angebot ausgeschlagen, ein Albumcover für die Rolling Stones zu entwerfen, erzählt Christina Völker. „Der Mann war offensichtlich kein Fan.“ Noch bis voraussichtlich 25. Mai sind zudem die Türen zu einer Ausstellung über Chinas bislang einzige Kaiserin geöffnet: Wu Zetian.

Weil bei so vielen Anlaufpunkten nicht nur der Schrittzähler viel zu leisten hat, ist zwischendurch eine kleine Pause ratsam. Die „Bakery Leeuwarden“ (www.thebakerycafes.nl/eten-bij-the-bakery/) ist dafür bestens geeignet: Die gemütliche Atmosphäre macht sich schon nach wenigen Schritten jenseits der Eingangspforte bemerkbar: Nach einem einladenden Hallo des Personals und einem Blick in den Küchenbereich, in dem das Essen vor den Augen der Gäste zubereitet wird, kann man am Platz einen Blick in die Karte werfen: von Frühstück über Sandwiches, Salate und Pfannkuchen bis hin zu Kaffee, Kuchen und Co. wird das Wichtigste abgedeckt. Tipp: den hausgemachten Eistee probieren.

Nächster Halt: Fries Museum (www.friesmuseum.nl/de). Auf drei Etagen warten auf den neugierigen Besucher verschiedene Ausstellungen mit mehr als 200.000 Objekten – die größte regionale Sammlung der Niederlande. Hier dürfen selbst Museumsmuffel einen Blick riskieren: Ellenlange Erklär-Texte gibt es eher selten. Die moderaten, oft sogar sehr kurzen schriftlichen Erläuterungen werden von teils überraschend großen Exponaten, Bildern, Audio-Parts und Videos umrahmt. Hier und da haben Besucher sogar Gelegenheit, selbst aktiv zu werden.

Dauergast im ersten Stock ist die Ausstellung zur „Geschichte Frieslands“, die sich die Etage aber noch mit einigen weiteren teilt. Hier haben die Kuratoren der wohl berühmtesten Tochter der Stadt ebenfalls einen eigenen Raum spendiert: der als angebliche Spionin hingerichteten Tänzerin Mata Hari.

Das nächste Stockwerk ist zweigeteilt: Dauerhaft zu Hause ist hier das friesische Widerstandsmuseum. Dort offenbart sich eindrucksvoll, welche Spuren der zweite Weltkrieg in Friesland hinterlassen hat, das Museumsteam spannt den Bogen aber auch in die heutige Zeit. Bei all dem geht es vor allem um den Menschen: Nicht nur die vielen Gesichter, persönlichen Schicksale und Bilder aus jener Zeit hallen nach, sondern auch die Exponate, die vom Motorrad über Waffen bis hin zur Nachbildung des „Terroristen“ reichen, einem Ferienhaus auf Ameland, das den Angehörigen der Widerstandskämpfer eine kleine Insel der Ruhe und des Trostes bot.

Say yes to the dress

Weil es im Kampf gegen die Dunkelheit in der Welt auch Frohsinn und Lebensfreude braucht, ist es ungewöhnlich passend, dass nur wenige Schritte entfernt die Ausstellung „Ja, ich will!“ wartet, oder wie eine Mitarbeiterin es ausdrückte: „Say yes to the dress!“ Noch bis zum 16. Februar 2025 dreht sich hier alles um die Geschichte des Hochzeitskleids der letzten 250 Jahre. Neben interessanten Infos zu Traditionen, ihren Hintergründen und Veränderungen steht vor allem die Vielzahl echter Hingucker im Mittelpunkt. Interaktiv wird es beim Quizzen, am Zeichentisch und beim Stoffvergleich.

Das Finale bestreitet in der dritten Etage derzeit die zeitgenössische Kunst: In „For Every Atom“ zeigt Semâ Bekirovic noch bis zum 13. April auf, wie auch nicht-menschliche „Künstler“ wie Tiere, Moos und sogar der Wind zur Kreativität neigen – und wie sie menschliches Schaffen beeinflussen können.

Nachts in der Milchfabrik

Wer auf seiner weiteren Reise durch Friesland eine Unterkunft der etwas anderen Art sucht, sollte sich die „Suvelfabryk“ (www.suvelfabryk.nl) in Lioessens näher anschauen, die ganz nebenbei einen guten Ausgangspunkt für weitere Tagestouren abgibt. Erst 2023 als Hotel eröffnet, atmet die 120 Jahre alte Milchfabrik noch immer den Industriecharme vergangener Zeiten. Ungemütlich wird es dabei aber nie: Die Räume sind geräumig, hell und freundlich und nach modernen Standards eingerichtet. Das hilfsbereite Personal bringt das aus frischen Lebensmitteln bestehende Frühstück zur gewünschten Zeit direkt zum Apartment und wer einen Blick aus den nicht selten großzügigen Fenstern wirft, kann schon morgens die Kinder spielen sehen – denn auch für sie gibt es einige Möglichkeiten auf dem Gelände, wie bereits die verstreuten Fahrräder erahnen lassen. Wer möchte, kann im Hof und in den Gemeinschaftsräumen noch mit anderen Gästen ein Pläuschchen halten. Selbst an ein kleines Museum haben die Inhaber gedacht, das mehr über die Geschichte der Suvelfabryk verrät. 13 Apartments bieten Platz für insgesamt 72 Gäste. Von zwei bis acht Personen ist an so ziemlich jede Gruppengröße gedacht. Wenn es doch einmal mehr Personen sein sollten, lassen sich auch einige der Wohnungen kombinieren.

Da es von hier nicht mehr weit bis zur Nordseeküste ist, bietet sich an dieser Stelle ein stilecht nordisches Abendessen an. Das gibt es zum Beispiel im Restaurant „Het Raadsel van de Wadden“ (https://restaurantlauwersmeer.nl/), das im Yachthafen in Anjum liegt. Ein atmosphärisch bepflanzter Wintergarten stellt auch bei kaltem Wetter sicher, dass man nicht auf einen schönen Ausblick verzichten muss.

Spielt das Wetter mit, lohnt sich von hier aus ein Besuch im Nationalpark Lauwersmeer – vor allem in der Dunkelheit, wenn der Himmel frei von Wolken ist. Denn eines hat der Nationalpark mit weltbekannten Orten wie dem Death Valley und Grand Canyon gemein: seinen Status als Dark Sky Park (www.np-lauwersmeer.nl/doen-zien/de-duisternis-beleven/). Die tiefe, vor Lichtverschmutzung geschützte Dunkelheit ermöglicht vor allem an drei Aussichtspunkten einen klaren Blick in den Sternenhimmel – das Smartphone sollte dabei aber auf jeden Fall in der Tasche bleiben, die Augen müssen sich nämlich an die Dunkelheit gewöhnen!

Das harte Leben der Fischer

Nach einer erholsamen Nacht in der Suvelfabryk dauert es von hier maximal 15 Minuten, bis man mit dem Auto in den nahtlos ineinander übergehenden Dörfern Peazens und Moddergat angelangt. Hier lebten die Menschen in früheren Zeiten vom Fischfang – ein Thema, das das Museum ‚t Fiskershúske (Das Fischerhäuschen; www.museummoddergat.nl) anschaulich vermittelt.

Dass die Vergangenheit hier lebendig und greifbar wird, verdankt man der gelungenen Kombination aus Film, Modellen, historischen Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen sowie den Nachstellungen der Wohnverhältnisse, wie sie hier vom 18. bis ins 19. Jahrhundert Usus waren. In den vier Fischerhäusern hat man somit nicht nur Gelegenheit, mehr über die Dorfgeschichte zu erfahren, sondern lernt auch die persönliche Lebensweise der Frauen und Männer, ihr Handwerk, ihre Traditionen und Herausforderungen kennen.

Das bringt einige spannende Anekdoten mit sich, denn wenn das Leben in und um Moddergat eines nicht war, dann leicht. Für die Frauen gehörte nicht nur harte Arbeit von früh bis spät zum Alltag, sondern auch die Sorge um ihre Männer. Denn längst nicht jeder von ihnen kehrte immer von den langen Reisen auf hoher See zurück. Eine große Katastrophe für das Dorf war der Sturm im Jahr 1883, der seinerzeit 22 Schiffe mit 109 Fischern ins Verderben stürzte. Nur 26 Männer überlebten das Ereignis – Gerben Basteleur sogar auf spektakuläre Weise, wie das Museum näher erläutert: Das Schiff drehte sich auf Kopf, trieb jedoch durch die eingeschlossene Luft weiter und verschaffte dem Überlebenden somit noch rechtzeitig eine Überfahrt zu einer der Wattinseln, wo er von anderen gefunden wurde. Ein Monument auf dem Deich erinnert noch heute an die verstorbenen Fischer. Da wundert es nicht, dass auch die Rettungsstation einen wichtigen Platz im Museum einnimmt. Noch heute handelt es sich um ein wichtiges Thema, besonders in 2024: Die niederländische Seenotrettungsorganisation KNRM feiert in diesem Jahr nämlich ihr 200. Jubiläum.

Spazieren am Meer

Ein Trip an die Nordsee ohne ausgedehnten Spaziergang? Undenkbar. In Peazens-Moddergat kann man ihn sogar mit bestimmten Routen kombinieren, wie jener zur „Verschwundenen Stadt“ (www.eropuitinfriesland.nl/de/alle-routen/2636215228/de-verdwenen-stad-p-1). Eigens hierfür haben die Kinder die besonderen Orte in der Gegend ausgewiesen, die Familien nebenbei noch einige Gelegenheiten zum Spielen bieten.

Wer dabei den Deich erklimmt, wird spätestens hier von einer steifen Brise begrüßt. Für wetterfeste Naturen lohnt sich auch der Abstieg hinunter zur Küste. Wer dort dem Weg „Smidspaed“ der Landzunge entlang folgt, findet sich an deren Spitze von der Nordsee umringt wieder – mit Blick in Richtung der Inseln Ameland und Schiermonnikoog.

Zurück im Dorf, darf man sich ohne schlechtes Gewissen mit ein wenig Gemütlichkeit belohnen: Das Café „Yke-Muoi“ (www.yke-muoi.nl) bietet bereits seit 18 Jahren eine gute Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee aufzuwärmen, auch ein Stück friesischer Orangenkuchen ist immer eine gute Idee. Gut möglich, dass sich dabei noch ein nettes Gespräch mit den Inhabern entfaltet, in dem man mehr über die ehemalige Scheune erfahren kann, die einstmals Pferden Unterschlupf bot – oder wer die Namensgeberin des Cafés war.

Wer die Augen offenhält, findet in der Provinz Friesland noch eine Fülle weiterer größerer und kleinerer Abenteuer. Das hat sich offenbar auch international herumgesprochen: 2018 belegte Friesland den dritten Platz in Lonely Planets „Best in Europe“. Die Friesischen Inseln wiederum schafften es in die New York Times: Auf der Liste der „52 Places to go“ belegten sie Platz 30. Weitere Informationen gibt es unter www.friesland.nl/de.
Bereits die Hülle des Museums Belvédère ist ein Kunstwerk für sich. Foto: Lydia Annema

Bereits die Hülle des Museums Belvédère ist ein Kunstwerk für sich. Foto: Lydia Annema Foto: Lydia-Annema

Im Museum Belvédère gibt es nicht nur Malerei zu entdecken.

Im Museum Belvédère gibt es nicht nur Malerei zu entdecken. Foto: Thomas Langer

Wer den Belvédère-Turm erklimmt, wird mit einer besonderen Aussicht auf Oranjewoud belohnt.

Wer den Belvédère-Turm erklimmt, wird mit einer besonderen Aussicht auf Oranjewoud belohnt. Foto: Thomas Langer

Die „Miniature People“ von Michel Tilma warten in Leeuwarden noch bis zum 1. März 2025 auf kleine und große Entdecker.

Die „Miniature People“ von Michel Tilma warten in Leeuwarden noch bis zum 1. März 2025 auf kleine und große Entdecker. Foto: Thomas Langer

Die Boekenpassage De Rode Loper übersieht man ohne Hinweis schnell.

Die Boekenpassage De Rode Loper übersieht man ohne Hinweis schnell. Foto: Thomas Langer

Der Kirchturm Oldehove gehört zu den Evergreens unter Leuwaardens Wahrzeichen.

Der Kirchturm Oldehove gehört zu den Evergreens unter Leuwaardens Wahrzeichen. Foto: Thomas Langer

Kündigt sich in Leeuwarden ein besonderes Event an, wird es schnell voll.

Kündigt sich in Leeuwarden ein besonderes Event an, wird es schnell voll. Foto: Thomas Langer

Diese beiden glückseligen Kameraden sind nur ein Beispiel für die Schätze, die das Keramikmuseum Princessehof beherbergt. Viele der Ausstellungsstücke wurden vor hunderten oder tausend Jahren geschaffen – einige sind sogar noch älter.

Diese beiden glückseligen Kameraden sind nur ein Beispiel für die Schätze, die das Keramikmuseum Princessehof beherbergt. Viele der Ausstellungsstücke wurden vor hunderten oder tausend Jahren geschaffen – einige sind sogar noch älter. Foto: Thomas Langer

Dem Künstler Maurits Cornelis Escher ist im Keramikmuseum eine eigene Ausstellung gewidmet – es war sein Geburtshaus.

Dem Künstler Maurits Cornelis Escher ist im Keramikmuseum eine eigene Ausstellung gewidmet – es war sein Geburtshaus. Foto: Thomas Langer

Das Fries Museum hält auf drei Etagen verschiedene Ausstellungen parat, darunter bis zum 16. Februar 2025 die Brautkleid-Ausstellung „Ja, ich will!“.

Das Fries Museum hält auf drei Etagen verschiedene Ausstellungen parat, darunter bis zum 16. Februar 2025 die Brautkleid-Ausstellung „Ja, ich will!“. Foto: Thomas Langer

Einen eigenen Raum im Fries Museum hat die als angebliche Spionin hingerichtete Tänzerin Mata Hari.

Einen eigenen Raum im Fries Museum hat die als angebliche Spionin hingerichtete Tänzerin Mata Hari. Foto: Thomas Langer

Das friesische Widerstandsmuseum hat im Fries Museum ein dauerhaftes Zuhause . Hier werden unter anderem einige persönliche Geschichten jener Menschen erzählt, die während des zweiten Weltkriegs in Friesland lebten...

Das friesische Widerstandsmuseum hat im Fries Museum ein dauerhaftes Zuhause . Hier werden unter anderem einige persönliche Geschichten jener Menschen erzählt, die während des zweiten Weltkriegs in Friesland lebten... Foto: Thomas Langer

... sowie der 291 friesischen Widerstandskämpfer gedacht, die während der Besetzung ihr Leben ließen.

... sowie der 291 friesischen Widerstandskämpfer gedacht, die während der Besetzung ihr Leben ließen. Foto: Thomas Langer

Ist das Firmament frei von Wolken, hat man nachts im Dark Sky Park eine ungetrübte Sicht auf die Sterne. Foto: Marcel van Kammen

Ist das Firmament frei von Wolken, hat man nachts im Dark Sky Park eine ungetrübte Sicht auf die Sterne. Foto: Marcel van Kammen

Das Museum ´t Fiskershúske macht Moddergats Geschichte als ehemaliges Fischerdorf erlebbar.

Das Museum ´t Fiskershúske macht Moddergats Geschichte als ehemaliges Fischerdorf erlebbar. Foto: Thomas Langer

Die Route zur „Verschwundenen Stadt“ in Peazens-Moddergat führt an einige, von den dort lebenden Kindern ausgewiesene Orte.

Die Route zur „Verschwundenen Stadt“ in Peazens-Moddergat führt an einige, von den dort lebenden Kindern ausgewiesene Orte. Foto: Thomas Langer

Wenn man schon einmal in Peazens-Moddergat unterwegs ist, gehört ein Spaziergang an der Küste einfach dazu. Wer möchte, kann der Landzunge bis an ihre Spitze folgen, hinein in die stürmische Umarmung der Nordsee.

Wenn man schon einmal in Peazens-Moddergat unterwegs ist, gehört ein Spaziergang an der Küste einfach dazu. Wer möchte, kann der Landzunge bis an ihre Spitze folgen, hinein in die stürmische Umarmung der Nordsee. Foto: Thomas Langer

In der wilden Natur Frieslands steckt viel Schönheit.

In der wilden Natur Frieslands steckt viel Schönheit. Foto: Stefanie Langer

In Leeuwarden kann man als Besucher schon einmal unverhofft Zeuge besonderer Events werden. NN-Fotos (16): Thomas Langer

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