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Das Team aus Rees: (oben v. l.) Eva Joris, Ida Tenhonsel, Amelie Mäteling, Carla Termath, Cora Gerards; (unten v. l.) Carina Joris, Trainerin Heike Stader- dahinter Nicole Schmidt, Inga Dumke. Foto: privat
14. Juni 2024 Von NN-Online · Rees

Verletzungspech bei den Reeser Völkerball-Damen

TV Rees belegt Rang vier bei der Westfalenmeisterschaft in Westenholz

REES. Die Westfalenmeisterschaft im Völkerball hat in Westenholz stattgefunden. Neben der Mannschaft des TV Rees waren auch Verl, Schöning, Dellbrück und Westenholz vor Ort.

Im ersten Spiel traf der TV Rees mit seiner Völkerball-Damenmannschaft auf die Damen vom SuS Westenholz. Anders als in der Liga wurde nach den DTB-Pokal-Regeln mit acht Spielerinnen pro Mannschaft gespielt. Das Spiel war auf beiden Seiten sehr ausgeglichen. Abwürfe auf beiden Seiten zu Beginn. Im weiteren Spielverlauf wurde jedoch die Stärke der Reeser sichtbar und das Spiel endete mit einem Sieg von 2:0 Spielerinnen für den TV Rees.

Die ausgeglichene Spielstärke zeigte sich auch in der Partie gegen Verl. Beide Mannschaften waren gleich stark, Abtreffer und gefangene Bälle wechselten sich ab. So mussten auf beiden Seiten die Grundlinienspielerinnen ins Feld. Trotzdem sich hier bei einem unglücklichen Abfangen eines Balles die Reeser Grundlinienspielerin verletzte, gelang Rees ein Sieg mit 2:0.

Die angeschlagene Spielerin war ehrgeizig genug auch die nächste Partie gegen Schöning anzutreten. In Schonhaltung kämpfte sie tapfer gegen die Schmerzen. Doch kurz nach Anpfiff gab es auf der Reeser Seite die nächste dieses Mal offensichtlich schwerer verletzte Spielerin, die sich mit gebrochenem Finger gleich ins Krankenhaus fahren lies. Rees kämpfte zwar weiter, aber die Gedanken waren wohl doch nicht mehr so stark auf das Spiel konzentriert und Rees verlor mit 0:2. Nach diesem Spiel musste auch die Grundlinienspielerin verletzungsbedingt aufgeben und lies sich ebenfalls ins Krankenhaus bringen.

Mit nur 7 statt 8 Spielerinnen trat Rees gegen Dellbrück an, deren Mannschaft so gleich zu Beginn einen Vorteil hatte. Rees war immer noch ein wenig geschockt über die vorhergegangenen Ereignisse und verlor mit 0:3.

Nach der Mittagspause beschlossen die Trainerin Heike Stader die Reeser Damen nun nochmal umzustellen, um die entstanden Lücken der verletzten Leistungsträger bestmöglich auszugleichen. So sehr sie sich auch anstrengten durch gefangenen Bällen wollte der Sieg nicht mehr gelingen. Rees verlor gegen SUS Westenholz 0:3.

Gegen Verl verloren sie 3:0. Jedoch ließen die knappen Ergebnisse die Reeser noch hoffen, dass sie die letzten beiden Spiele vielleicht doch noch Siegen könnten. Es sollte nicht sein, denn im nächsten Spiel gegen Schöning verletzte sich eine weitere Spielerin vom TV Rees am Daumen und fiel damit nun auch aus. Da waren es nur noch 6 aktive Spielerinnen aus Rees. Die Reeser gaben nicht auf und er spielten sich sogar einen Vorteil vier Reeser und zwei Schöninger waren noch im Spielfeld. Beide Mannschaften gaben alles die Rees wurden von der Verletzten Spielerin von außen laut stark unterstützt , aber am Ende musste sich Rees mit 2:0 geschlagen geben.

Die Reeser ließen sich nicht entmutigen und traten mit nur 6 Spielern gegen Dellbrück an. Das Spiel verlief sehr spannend, Dellbrück musste sich wahrhaftig den endgültigen Sieg des Spieles erkämpfen. Mit 2:0 gewannen sie das Spiel.

So viele Verletzte an einem Tag hat es in der langjährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben. Überhaupt kommt es eher selten zu ernsthaften Verletzungen. Am Ende des Tages stand Dellbrück auf dem 1, Schöning auf dem 2., Verl auf dem 3. und Rees schaffte es auf den 4. Platz vor Westenholz. Damit waren sie in Anbetracht, dass sie unterbesetzt waren noch zufrieden und sind sich sicher, dass es ohne Verletzungen aufs „Treppchen“ gegangen wäre. Resultat des Tages: 2 gebrochene Finger, eine Prellung, und mit 6 Spielerinnen den 4. Platz des Turniers.

Das Team aus Rees: (oben v. l.) Eva Joris, Ida Tenhonsel, Amelie Mäteling, Carla Termath, Cora Gerards; (unten v. l.) Carina Joris, Trainerin Heike Stader- dahinter Nicole Schmidt, Inga Dumke. Foto: privat

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