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In den Lindenstuben fand der erste Gelderner City-Stammstisch statt, bei dem die Teilnehmenden über die verkaufsoffenen Sonntage und die Gelderner Winterbeleuchtung diskutierten.Foto: Stadt Geldern/Terhorst
2. Februar 2026 Von NN-Online · Geldern

Verkaufsoffener Sonntag und Winterbeleuchtung auf der Agenda

Neuer Gelderner City-Stammtisch startet mit wichtigen Innenstadt-Themen

GELDERN. Der neue City-Stammtisch der Stadt Geldern ist mit einem erfolgreichen Auftakttreffen gestartet: Knapp 20 Einzelhändler, Gastronomen, Vertreter der Verwaltung sowie des Werberings trafen sich zur Premiere in den Lindenstuben Das neue Austauschformat soll künftig in regelmäßigem Abstand stattfinden, um die verschiedenen Innenstadt-Akteure zusammenzubringen. Ziel ist es, akute und langfristige Innenstadt-Themen gemeinsam anzugehen, Aktionen besser abzustimmen und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen.

Beim Auftakttreffen in den Lindenstuben wurde etwa über die Zukunft der verkaufsoffenen Sonntage, die Stadtdekoration zur Winterzeit und den städtischen Veranstaltungsplan für dieses Jahr gesprochen. Ins Leben gerufen wurde der City-Stammtisch von Gelderns Citymanagerin Anne Klatt und Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna.

Verkaufsoffene Sonntage

Deutlich wurde beim Auftakttreffen, dass es bei den verkaufsoffenen Sonntagen sowohl Befürworter als auch starke Gegner gibt – ein Stimmungsbild, das bereits eine Werbering-Umfrage 2024 gezeigt hatte. Die Anwesenden sprachen zudem darüber, wie das Modell „verkaufsoffener Sonntag“ weiterentwickelt werden könnte. Rainer Niersmann (Leiter des städtischen Tourismus- und Kulturbüros) erklärte in dem Zusammenhang noch einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen: „Ein verkaufsoffener Sonntag benötigt zwingend einen prägenden Anlass wie ein Fest oder einen Markt, die Ladenöffnung ist lediglich ein Nebeneffekt.“ Änderungen bei den Terminen sind zwar möglich, aber Niersmann wies darauf hin, dass sie aufgrund der Beteiligung und Anhörung verschiedener Akteure (zum Beispiel Gewerkschaften) einen entsprechenden zeitlichen Vorlauf benötigen.

Als mögliche Alternative zum verkaufsoffenen Sonntag wurde beispielsweise die Idee eines „langen Samstags“ (Moonlight-Shopping) ins Spiel gebracht. „Allerdings war auch hier einhellige Meinung, dass diese nur dann sinnvoll seien, wenn sich ein Großteil der Innenstadt-Geschäfte beteiligt“, berichtet Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna. Noch mehr Potenzial für die Händler sahen einige der Anwesenden auch in den großen städtischen Veranstaltungen - wie dem Straßenkunstfestival und der Straßenparty -, um an diesen Tagen noch mehr auswärtige Besucher stärker in die Geschäfte zu ziehen.

Umfrage geplant

Anne Klatt informierte deshalb in dem Zusammenhang schon einmal darüber, dass für dieses Jahr wieder eine Umfrage unter den Gewerbetreibenden in der Innenstadt geplant ist. In der Umfrage sollen unter anderem die Termine der verkaufsoffenen Sonntage thematisiert werden. Vor dem Start der Umfrage werden die Einzelhändler durch das Citymanagement noch persönlich benachrichtigt.

Beleuchtung verbessern

Ein weiteres großes Thema des Abends war die aktuelle Winterbeleuchtung der Innenstadt, die - so die übereinstimmende Meinung - unbedingt verbessert werden müsse. Rainer Niersmann erklärte zunächst noch einmal die aktuelle Situation: Viele der Befestigungen an den Hauswänden weisen mittlerweile Mängel auf und Teile der Beleuchtung funktionierten entweder altersbedingt nicht mehr oder seien mutwillig beschädigt worden. Hinzu komme zurzeit die angespannte Haushaltslage, die Neuanschaffungen erschwere. Trotz aller Hürden unterstrich Citymanagerin Anne Klatt, „dass auch wir unbedingt wollen, dass es dieses Jahr besser wird.“ Ein Händler regte an, die Gewerbetreibenden stärker zu beteiligen und schlug vor, dass die Händler vor ihrem Ladenlokal zum Beispiel selbst aktiv werden könnten, indem sie Beleuchtungselemente aufhängen würden.

Vernetzen der Akteure

Weitere Themen des City-Stammtischs waren eine stärkere Nutzung der Glockengasse, ein besseres Kennenlernen und Vernetzen der Innenstadtakteure untereinander sowie die aktuellen Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Zudem wünschten sich die Teilnehmenden, Eigentümer und Vermieter von Ladenlokalen stärker einzubinden, insbesondere bei der Frage nach möglichen Nachbesetzungen von Leerständen. Die Verwaltung will diesen Wunsch gerne aufnehmen, wies gleichzeitig aber darauf hin, dass direkte Einflussmöglichkeiten nur bestehen, wenn es sich um städtische oder GWS-eigene Immobilien handelt.

Zum Abschluss des Abends gab Anne Klatt noch einen Ausblick auf den Zeitplan des City-Stammtischs für das laufende Jahr. Weitere Themen, die besprochen werden sollen, sind unter anderem die aktuelle Gestaltungssatzung der Stadt, das Parkraummanagement und das innerstädtische Sicherheitskonzept.

Anmeldung

Interessierte Innenstadtakteure, die beim nächsten City-Stammtisch dabei sein möchten, können sich gerne unter der Mailadresse: citymanagement@geldern.de bei Citymanagerin Anne Klatt anmelden. Der nächste City-Stammtisch findet Ende März statt, die Einladung mit genauem Datum folgt wieder per E-Mail über das Gelderner Citymanagement.

In den Lindenstuben fand der erste Gelderner City-Stammstisch statt, bei dem die Teilnehmenden über die verkaufsoffenen Sonntage und die Gelderner Winterbeleuchtung diskutierten. Foto: Stadt Geldern/Terhorst

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