Über die gelungene Sanierung freuen sich (v.l.): Bürgermeister Philipp Richter, Stefanie Kaleita (stellvertretende Fachbereichsleiterin Schule – Sport – Kultur), Martina Maas (2. Vorsitzende BSV Eversael), David Schwandt (stellvertretender Sportleiter BSV Eversael) und Frank Tatzel (Vorsitzender Stadtsportverband Rheinberg). Foto: Peter Meulmann
19. Oktober 2026 Von NN-Online · Rheinberg

Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Eversael nach umfangreicher Sanierung wieder uneingeschränkt nutzbar

Rund 60.000 Euro in die Beseitigung eines Wasserschadens investiert – Stadt Rheinberg unterstützt Sanierungsmaßnahmen mit 30.000 Euro – Bürgermeister Philipp Richter und Stadtsportverband würdigen das Engagement des Vereins

EVERSAEL. Gute Nachrichten für den Bürgerschützenverein Eversael e. V.: Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten infolge eines erheblichen Wasserschadens ist das Vereinsheim an der Feldstraße 3 wieder vollständig und ohne Einschränkungen nutzbar. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 60.000 Euro wurde das Vereinsgebäude umfassend instandgesetzt und damit langfristig für das Vereinsleben in Eversael gesichert. Die Stadt Rheinberg unterstützte die notwendige Sanierung im Rahmen ihrer Sportförderrichtlinien mit einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro.

Auslöser der aufwendigen Baumaßnahmen waren Undichtigkeiten an der Außenwand des Vereinsgebäudes, durch die Feuchtigkeit in das Mauerwerk und die Innenräume eindringen konnte. Die entstandenen Schäden machten eine grundlegende Sanierung erforderlich, um die Bausubstanz dauerhaft zu schützen und die uneingeschränkte Nutzung des Vereinsheims wiederherzustellen.

Bereits am 21. Februar 2025 hatte der Bürgerschützenverein Eversael einen entsprechenden Antrag auf Gewährung eines Investitionskostenzuschusses bei der Stadt Rheinberg gestellt. Angesichts des erheblichen Sanierungsbedarfs und der Bedeutung des Vereinsgebäudes für das örtliche Vereinsleben wurde die Maßnahme gemäß den geltenden Sportförderrichtlinien mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt.

Umfangreiche Arbeiten im Innen- und Außenbereich

Die Beseitigung des Wasserschadens erforderte umfangreiche bauliche Eingriffe sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Vereinsgebäudes. Um die Ursachen des Feuchtigkeitseintritts nachhaltig zu beseitigen, musste zunächst das betroffene Mauerwerk von außen freigelegt und fachgerecht abgedichtet werden. Die hierfür notwendigen Ausschachtungs- und Abdichtungsarbeiten wurden durch die Firma Blastik ausgeführt.

Auch im Inneren des Vereinsheims waren erhebliche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Dazu gehörten umfangreiche Estrich-, Putz- und Malerarbeiten sowie die Neuverlegung der Bodenbeläge. Mit der Durchführung dieser Arbeiten wurde die Firma Landwehrs beauftragt. Ziel war es, nicht nur die sichtbaren Folgen des Wasserschadens zu beseitigen, sondern das Gebäude insgesamt wieder in einen dauerhaft nutzbaren und ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen.

Die Koordination der umfangreichen Kernsanierung lag maßgeblich in den Händen von Alexander Knust, dem 1. Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins Eversael, und David Schwandt, stellvertretender Sportleiter des Bürgerschützenvereins sowie 1. Vorsitzender des 1. Shaolin Kempo Clubs Eversael. Beide begleiteten die Maßnahmen und sorgten für die Abstimmung der notwendigen Arbeiten.

Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zeigt zugleich, welche Bedeutung ehrenamtliches Engagement für den Erhalt der örtlichen Vereinsinfrastruktur besitzt. Denn neben der erheblichen finanziellen Investition erforderte die Sanierung auch ein hohes Maß an organisatorischem Einsatz und persönlicher Verantwortung.

Stadt Rheinberg unterstützt Erhalt des Vereinsgebäudes

Mit einem Zuschuss von 30.000 Euro übernahm die Stadt Rheinberg die Hälfte der rund 60.000 Euro umfassenden Sanierungskosten. Damit leistete sie einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Bewältigung der notwendigen Baumaßnahmen und zum langfristigen Erhalt des Vereinsheims.

Bürgermeister Philipp Richter betonte die Bedeutung der kommunalen Unterstützung: „Unsere Vereine sind ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Rheinberg und seinen Ortsteilen. Sie schaffen Orte der Begegnung, fördern den Zusammenhalt und leisten wertvolle ehrenamtliche Arbeit. Deshalb haben wir als Stadt Rheinberg diese notwendige Sanierungsmaßnahme sehr gerne unterstützt. Es war uns wichtig, das Vereinsgebäude dauerhaft zu erhalten und damit auch die Zukunft des Vereinslebens in Eversael zu sichern. Die Investition ist gut angelegtes Geld, denn sie kommt letztlich der gesamten Dorfgemeinschaft zugute.“

Stadtsportverband unterstreicht besondere Bedeutung für das Dorfleben

Auch der Stadtsportverband Rheinberg hatte sich im Rahmen des Förderverfahrens ausdrücklich für die Unterstützung der Sanierungsmaßnahme ausgesprochen und den Antrag des Bürgerschützenvereins mit einer positiven Stellungnahme begleitet.

Für Frank Tatzel, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Rheinberg, war dies angesichts der besonderen Stellung des Vereins im Ortsteil Eversael eine Selbstverständlichkeit.

„Der Bürgerschützenverein Eversael ist weit mehr als ein traditionsreicher Verein. Er ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens im Dorf und von herausragender Bedeutung für die örtliche Gemeinschaft. Hier werden Traditionen gepflegt, Gemeinschaft gelebt und Menschen unterschiedlicher Generationen zusammengebracht. Deshalb haben wir als Stadtsportverband die beantragte Förderung mit einer ausdrücklich positiven Stellungnahme unterstützt. Es wäre ein großer Verlust für Eversael gewesen, wenn dieses Vereinsgebäude aufgrund der erheblichen Schäden dauerhaft nur noch eingeschränkt hätte genutzt werden können. Umso erfreulicher ist es, dass mit der Unterstützung der Stadt Rheinberg und dem großen Engagement der Vereinsverantwortlichen eine nachhaltige Lösung gefunden werden konnte“, erklärte Tatzel.

Erfolgreiche Sanierung vor Ort begutachtet

Von dem gelungenen Ergebnis der umfangreichen Baumaßnahmen konnten sich Bürgermeister Philipp Richter, Stefanie Kaleita, stellvertretende Fachbereichsleiterin Schule – Sport – Kultur der Stadt Rheinberg, und Frank Tatzel, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Rheinberg, nun bei einem gemeinsamen Besuch vor Ort überzeugen.

Die Verantwortlichen des Bürgerschützenvereins erläuterten dabei die durchgeführten Arbeiten und den Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen. Besonders erfreulich ist, dass das Vereinsheim nach Abschluss der Arbeiten wieder uneingeschränkt für die vielfältigen Aktivitäten des Vereins zur Verfügung steht.

Mit der erfolgreichen Sanierung wurde nicht nur ein erheblicher Gebäudeschaden behoben, sondern zugleich eine wichtige Grundlage für die Zukunft des Bürgerschützenvereins geschaffen.

Wichtiger Treffpunkt für Eversael langfristig gesichert

Das Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Eversael ist ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Vereinsinfrastruktur. Als Treffpunkt für Vereinsmitglieder und Ort der Gemeinschaft trägt es wesentlich zum gesellschaftlichen Miteinander im Dorf bei.

Die Investition von rund 60.000 Euro ist deshalb weit mehr als eine reine Gebäudesanierung. Sie ist zugleich ein Bekenntnis zum Ehrenamt, zum Erhalt gewachsener Vereinsstrukturen und zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts.

Mit der finanziellen Unterstützung der Stadt Rheinberg, der positiven Begleitung durch den Stadtsportverband und dem engagierten Einsatz der Vereinsverantwortlichen konnte eine nachhaltige Lösung geschaffen werden. Damit ist sichergestellt, dass das Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Eversael auch künftig ein lebendiger Mittelpunkt des örtlichen Vereinslebens bleiben kann.

Über die gelungene Sanierung freuen sich (v.l.): Bürgermeister Philipp Richter, Stefanie Kaleita (stellvertretende Fachbereichsleiterin Schule – Sport – Kultur), Martina Maas (2. Vorsitzende BSV Eversael), David Schwandt (stellvertretender Sportleiter BSV Eversael) und Frank Tatzel (Vorsitzender Stadtsportverband Rheinberg). Foto: Peter Meulmann

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