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Termin im Außenministerium (v.l.): Jules Tohountodé (Vorsitzender von Education Service International, der Partnerorganisation von pro dogbo in Benin), Roméo Hounkponou (Direktor für Rechtsangelegenheiten des Außenministeriums), Klaus van Briel (pro dogbo) und Vincent Abalo (Assistent der juristischen Direktion im Außenamt).Foto: pro dogbo
10. Juni 2024 Von NN-Online · Kleve

Verein erneuert Abkommen mit beninischer Regierung

Neue Basis für das Engagement von pro dogbo in kommenden Jahren gelegt

KLEVE. Am Ende war es eine schlichte Angelegenheit: Im Büro des Direktors für Rechtsangelegenheiten im beninischen Außenministerium lag die Dokumentenmappe bereits bereit. Darin die drei Ausfertigungen des neuen Grundlagenvertrages, den die beninische Regierung mit dem Klever Verein pro dogbo nun unterzeichnen möchte. Nach ein paar Worten des Lobes und der Ermutigung zur Fortführung der Bildungsarbeit in Dogbo und Umgebung, wurde der Vertrag auch schon unterschrieben.

Später wurde er vom Botschafter und Generalsekretär des Außenministeriums, Herr Afoukou, offiziell in Kraft gesetzt. Damit ging für pro dogbo ein mehrjähriger Verlängerungsprozess des ersten Abkommens zu Ende – und schafft nun Planungssicherheit für die Bildungsarbeit des Vereins in den kommenden Jahren. Der erste Grundlagenvertrag mit der beninischen Regierung wurde vor nahezu 20 Jahren, im Jahr 2005, unterschrieben. Damals war dieser Moment auch für die beninische Regierung noch so besonders, dass zur offiziellen Unterschrift auch das staatliche Fernsehen erschien. Die Bilder von der Unterzeichnung des sogenannten „Accord de sièges“ wurden sodann in den Abendnachrichten des beninischen Fernsehens gezeigt. Für pro dogbo war dieser Vertrag eine wichtige Basis für die weitere Entwicklung des beruflichen Ausbildungszentrums in Dogbo. Denn nun wurden Einfuhren aus Deutschland nach Benin deutlich erleichtert und Einfuhrzollzahlungen erlassen. In der Folge trafen mehrere Container aus Kleve in Dogbo ein, die die Maschinen und Gerätschaften für die Werkstätten enthielten – gesammelt am Niederrhein. So konnten im Jahr 2008 die Ausbildungsbäckerei und die Metallbauwerkstatt eingerichtet und eröffnet werden. Hierbei wurde der Klever Verein sowohl von der Karl- und Maria-Kisters-Stiftung tatkräftig unterstützt, als auch von den langjährigen Förderern Anton Zylstra und Bernd Vos.

Doch der alte Vertrag musste nun neu ausgehandelt werden. Die beninische Regierung wollte zuvor aber sehr genau wissen, was pro dogbo in den vergangenen Jahren in Dogbo bewirkt hat und entsandte eine Delegation ins Projekt, die sich aus mehreren Ministerien zusammensetzte. Sie schauten sich die Werkstätten an und besuchten gebaute Schulgebäude in der Region. Auch Finanz- und Aktivitätsberichte wurden zusammengestellt und von den Ministerien ausgewertet. Insgesamt hat das Verfahren mehr als zwei Jahre gedauert. Nun konnte es mit der Unterzeichnung des neuen Vertrages erfolgreich abgeschlossen werden. Die Laufzeit beträgt dieses Mal fünf Jahre.

Für pro dogbo bedeutet dies, dass man nun auch wieder an einen Transport von Geräten und Maschinen denken kann, um die Werkstätten in Dogbo auf neuen technischen Stand zu bringen. Hierzu ist eine Liste des notwendigen Materials in Arbeit. Was im Land selbst nicht erhältlich ist, könnte nun also zollbefreit nach Benin per Containerfracht geschickt werden. Aktuelle Infos zum Verein findet man unter www.pro-dogbo.de, bei Facebook und Instagram.

Termin im Außenministerium (v.l.): Jules Tohountodé (Vorsitzender von Education Service International, der Partnerorganisation von pro dogbo in Benin), Roméo Hounkponou (Direktor für Rechtsangelegenheiten des Außenministeriums), Klaus van Briel (pro dogbo) und Vincent Abalo (Assistent der juristischen Direktion im Außenamt).Foto: pro dogbo

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