„Triff deine Zukunft“ bei der Berufemesse in Kleve
Job- und Ausbildungsbörse lädt am 25. März wieder in die Stadthalle ein
KLEVE. Schüler, Studierende und Arbeitssuchende haben bald wieder die Chance, sich beruflich zu orientieren. Die Job- und Ausbildungsbörse der Stadt Kleve bietet am Mittwoch, 25. März zwischen 10 und 15 Uhr ein breites Spektrum an Branchen zum Kennenlernen vor Ort an. 75 Aussteller von Unternehmen aus der Umgebung möchten dabei mit den Besuchern ins Gespräch kommen.
Zum 18. Mal haben sich Wirtschaftsförderung, GrenzInfopunkt Rhein-Waal sowie Jobcenter und Bundesagentur für Arbeit zusammengetan, um die Job- und Ausbildungsbörse in der Klever Stadthalle, Lohstätte 7, auszurichten. Nach erfolgreichen vergangenen Veranstaltungen stehen auch in diesem Jahr wieder 75 Aussteller bereit, um ihren Betrieb zu vertreten und neue Fachkräfte zu gewinnen. Ein Vorhaben, dass nachweislich funktioniert, wie Kevin Hebink von der Arbeitsagentur verrät: „Wir stehen mit den teilnehmenden Unternehmen in engem Austausch. Was diese uns spiegeln, ist, dass fast jedes Unternehmen bei der Jobmesse fündig wird und es in der Vergangenheit mehrfach in irgendeiner Form zu einer Einstellung kam. Egal ob Praktikum, Ausbildung oder reguläre Stelle.“
Grund dafür sei das offene Konzept, auf das die Veranstalter wert legen und dieses Mal unter dem Motto „Triff deine Zukunft“ steht. Besucher sind eingeladen, sich unverbindlich an den Infoständen der Betriebe zu informieren und mit den Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. Aus ersten Gesprächen wird eine Sympathie, die wiederum zu einer Bewerbung oder gleich zu einem Vorstellungsgespräch führen kann.
Wer sich noch nicht sicher ist, wo die berufliche Reise hingehen soll, der kann sich aber auch zuerst bei den verschiedenen Ständen der Agentur für Arbeit erkundigen. „Wir sind mit jeder Abteilung an dem Tag vor Ort und bieten sowohl Berufsberatung als auch Vermittlung oder Hilfe bei der Bewerbung an“, berichtet Hebink weiter. Die Besucher sollen sich so umfassend beraten und unterstützt fühlen. Kommt ein bestimmter Beruf infrage, ist der Weg zum passenden Aussteller auch nicht weit. Dort können dann direkt Fragen zu offenen Stellen, Studium oder Ausbildung gestellt werden. Die Unternehmensvertreter berichten authentisch, aus eigener
Erfahrung.
Marcel Erps, Fachbereichsleiter des Jobcenters, lobt die Veranstaltung besonders für ihre Vielfältigkeit: „Was ich an der Jobmesse schätze, ist ihre Aktualität und dass wir viele unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Das Angebot und auch die Anforderungen der Arbeitgeber, wird jedes Jahr auf die Bedürfnisse der Besucher angepasst.“ Nicole Pauls von der Wirtschaftsförderung, bezeichnet die Auswahl der anwesenden Betriebe als „bunte Mischung“. Dabei sind Unternehmen aus dem Bereich Handwerk (zum Beispiel Elten, Loock Erd- und Tiefbau), Finanzen (zum Beispiel die Sparkasse Rhein-Maas), Gesundheit und Soziales (zum Beispiel Caritas, Mönks + Scheer) sowie Bildung und der IT- und Elektronikbranche (zum Beispiel Hochschule Rhein-Waal, nf Fleuren Elektro-Technik). Durch den GrenzInfopunkt wird außerdem die Brücke in die Niederlande geschlagen und „neue Impulse für den grenzübergreifenden Arbeitsmarkt gefördert“, findet Marco Flipse, Koordinator des GrenzInfopunkts.
Der Eintritt zur Job- und Ausbildungsbörse ist wie immer frei. Für Verpflegung in Form eines Imbisses und Getränken ist gesorgt. Ebenfalls erwartet Neugierige ein Aktionsprogramm. Beispielsweise können im Untergeschoss professionelle Bewerbungsfotos gemacht werden, eine Fotobox steht dort ebenfalls zur Verfügung. Zauberer und Aktionskünstler „Thomas Maria Graf von Bratwurst“ mischt sich unter die Leute und sorgt für Verwunderung, Illusionen und eine Menge Spaß. Kevin Hebink erläutert: „So sollen schüchterne Besucher aktiviert werden, selbstbewusst auf Unternehmer zuzugehen.“
Veranstalter der Job- und Ausbildungsbörse in Kleve sind die Wirtschaftsförderung, das Jobcenter, die Bundesagentur für Arbeit sowie der GrenzInfopunkt Rhein-Waal. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Markus Dahmen. NN-Foto: J. Kurschatke